Seit wann wohnen Sie in Altena? Und warum?

Ich bin 1942 nach Altena gekommen von der Rheinpfalz, weil meine Mutter gestorben war und mein Vater im Krieg war. Da bin ich zu meiner Tante nach Altena gekommen.

Was würden Sie vermissen, wenn Sie jetzt woanders hinziehen müssten?

Oh, ich hab mich so lange an Altena gewöhnt, da würde ich woanders wahrscheinlich nicht so heimisch werden. Vermissen würde ich auch nicht nur Altena und Umgebung, sondern auch die vielen Bekannten und Verwandten, die ich hier habe. Und nicht zu vergessen das gute Verhältnis zu den Nachbarn. Hier hilft man sich immer gegenseitig.

Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit? Und können Sie dies in Altena gut verwirklichen?

Ja doch. Wir wandern hier gerne. Ich gehe schwimmen und kegeln und wir treffen uns zu verschiedenen Spielen – wir haben eine schöne Gemeinschaft hier in Altena! 
Von der katholischen Kirche aus, aber auch von der evangelischen Kirche aus. Wir unternehmen viel gemeinsam.
Erst letzten Sonntag hatten wir ein Konzert von beiden Chören zusammen. Die haben über ein halbes Jahr zusammen geübt und sind letzten Sonntag aufgetreten.  Das Konzert war sehr gut. Das könnte überall auftreten, bin ich der Meinung!
Und unsere Burg ist vor allen Dingen auch sehenswert. Wir waren erst vorige Woche dort, weil da im Moment eine besondere Ausstellung ist: eine Puppenhäuser-Ausstellung. Mit meiner Familie, Freunden und Verwandten gehe ich oft spazieren oder kleine Ausflüge machen; zum Beispiel nach Hemer zu dem Sauerlandpark. Es ist schon immer was los hier in der Umgebung von Altena.

Margot Drengk ist 77 Jahre alt. Geboren in Landstuhl, im Kreis Kaiserslautern, lebt sie seit 71 Jahren in Altena.