Können Sie uns Ihren beruflichen Werdegang kurz schildern?
Der war klassisch. Abitur, Zivildienst, kaufmännische Ausbildung zum Industriekaufmann mit berufsbegleitendem Studium an der VWA in Bochum. Mich hat im Rahmen der Ausbildung bei Lobbe vor allem beeindruckt, wie vielfältig die Branche ist, welche Möglichkeiten sie bietet. Lobbe ist dafür sicherlich ein sehr gutes Beispiel, zudem ein Familienunternehmen. Im Anschluss ans Studium war ich in vielen Bereichen und Standorten des Unternehmens als Trainee unterwegs, habe Umweltdienstleistung insgesamt von der Pike auf kennengelernt mit vielen wirklich spannenden Themen, die man hinter dem Begriff Abfallentsorgung nicht im Entferntesten vermutet.

Welche Position bekleiden Sie jetzt im Unternehmen?
Für unseren Bereich Schadstoffsanierung bin ich in der Geschäftsführung der kaufmännische Verantwortliche, seit Anfang 2012 im Geschäftsbereich Industrieservice als Bevollmächtigter der Geschäftsführung mit kaufmännisch-operativen Schwerpunkt überregional tätig.

War es von vorneherein klar, dass Sie bei Lobbe bleiben?
Nein, vor 15 Jahren, zu Beginn der Ausbildung sicherlich nicht. Aber ich habe schnell gemerkt, dass meine Arbeit geschätzt wurde und ich deshalb gerne bleiben würde. Durch die Möglichkeit berufsbezogen die Ausbildungsinhalte direkt umzusetzen war der Wunsch natürlich da den weiteren beruflichen Werdegang bei Lobbe fortzusetzten. Für mich war es damals wichtig, in einem Unternehmen zu arbeiten, in dem Ideen entwickelt werden, die auch für mich Zukunftsperspektiven und eine berufliche Weiterentwicklung eröffnen.

Was zeichnet Ihren Arbeitgeber aus Ihrer Sicht aus?
Wir haben einen Inhaber, die Familie Edelhoff. Sie hat mit ihren Unternehmen eine langjährige Tradition, fördert Innovationen in unterschiedlichsten technischen Bereichen, legt großen Wert auf eine fundierte Ausbildung von jungen Menschen.  Das Unternehmen steht nie still.  All das hat mir früher gut gefallen und gefällt mir heute noch genauso gut.

Was schätzen Sie am Leben in Südwestfalen?
Dass ich die Natur ebenso nahe vor der Tür habe wie die Großstädte, die vielen regionalen Freizeit- und Kulturangebote. Das alles kann sich sehen lassen. Es ist die Mischung, die Südwestfalen ausmacht. Die Landschaft hat einen hohen Wohlfühlfaktor und mit der Mentalität der Leute komme ich persönlich gut zurecht.

Was würden Sie jungen Menschen raten, die Schwierigkeiten haben, Ihren beruflichen Weg zu finden?
Da gibt es kein Patentrezept. Jeder, der einen Beruf ergreifen möchte, muss zunächst ernsthaft für sich prüfen, wo seine Interessen liegen. Dann gilt es, zwischen den persönlichen Interessen und den Ausbildungsberufen und/oder dem Studium die größtmögliche Schnittmenge zu finden. Das erfordert allerdings, dass man genügend Informationen darüber besitzt, welche Ausbildungsberufe mit welchen Inhalten es überhaupt gibt, was gegebenenfalls die Studiengänge beinhalten. Erst dann kann man sich ein Bild davon machen, welcher berufliche Weg der erfolgversprechendste wäre und was einen in der Ausbildung erwartet. Der beste Test ist allerdings der Praxistest z.B. über ein Praktikum, also Eindrücke sammeln, schon erste Erfahrungen machen, neugierig sein. Insgesamt gehört auch ein Stück Ausdauer und Zielstrebigkeit dazu und die Erkenntnis, dass Ausbildung erst der Start ins Berufsleben ist und nicht das Ende.

Adrian Bernard ist 35 Jahre alt und kaufmännischer Angestellter bei der Lobbe GmbH. Er lebt im Märkischen Kreis in Iserlohn.

Die Lobbe Holding GmbH & Co KG  ist ein interessanter Arbeitgeber. Hier erfahren Sie mehr!