Bitte schildern Sie kurz Ihren beruflichen Werdegang
Am 01. August 1995 habe ich bei der WEPA meine Ausbildung als Papiermacher angefangen. Das ging dann über ein duales System, in Zusammenarbeit mit der WEPA und der Papiermacherschule in Gernsbach. Die Ausbildung habe ich im Februar 1998 frühzeitig beendet. Danach habe ich alle Bereiche der WEPA kennenlernen dürfen: vom Stapler-fahren bis hin zum Werkführer. Das habe ich bis 2010 gemacht und von da an ging es mehr oder weniger steil bergauf. 2006 habe ich meine Meisterausbildung in Österreich gemacht. Während dieser ganzen Zeit war ich aber weiterhin bei der WEPA beschäftigt.

Haben Sie sich bewusst für eine Karriere bei WEPA entschieden?
Ja. Bei WEPA wird es nicht langweilig; ich habe auch einen sehr abwechslungsreichen Beruf. Außerdem ist der Betrieb ein Familienunternehmen, was heutzutage ja sehr selten ist. Ich habe super Kollegen und Vorgesetzte und das Betriebsklima ist sehr familiär. Man kann offen über alles reden, nicht wie in anderen großen Konzernen. Aus diesen Gründen habe ich mich entschieden, bei der WEPA zu bleiben.

Wurden Sie von Ihrem Arbeitgeber auch bei Ihren Karriereplänen unterstützt?
Natürlich. Ich wurde mehr oder weniger mit Projekten beauftragt. Auch die Meinung der Mitarbeiter generell ist sehr wichtig, sodass 2010 ein Team gebildet wurde, wo wir als Arbeitnehmer Ideen für die WEPA mit einbringen konnten. Daran sieht man auch, dass die Meinung der Mitarbeiter wirklich wichtig ist und die WEPA nicht – ich sage mal – nur an Profit denkt, sondern auch an die Mitarbeiter selber. Das Sozialverhalten zwischen der WEPA und den Mitarbeitern ist sehr positiv.

Was schätzen Sie besonders am Leben in Arnsberg?
Arnsberg finde ich schön, da es sehr ruhig hier ist. Für mich ist das gut: Ich habe fünf Kinder, die hier ruhig aufwachsen können, ohne, dass ich mir Sorgen mache, dass da irgendwas passieren kann. Wir wohnen nah am Waldrand an einem schönen ruhigen Plätzchen. Alles was wir brauchen, haben wir hier. Es gibt zum Beispiel genügend Einkaufsmöglichkeiten. Klar für die Jugend, die ein bisschen Spaß haben wollen, ist das vielleicht ein bisschen langweiliger. Aber ich sage mal, da gibt es auch im Bereich von Neheim-Hüsten genügend Möglichkeiten, wo man sich austoben kann.

Was würden Sie jungen Menschen raten, die Schwierigkeiten haben, ihren beruflichen Weg zu finden?
Sich Gedanken machen, was man vor hat und was man gerne machen möchte. Sich auch mal hier in der Umgebung erkundigen. Viele Betriebe, die wir hier haben - ob große Betriebe oder kleinere Betriebe - bieten Praktika an oder die Möglichkeit, in verschiedene Berufe reinzuschauen. Ich hatte jetzt erst ein Gespräch mit einem Berater der AOK, weil mein 16-jähriger Sohn über ein Praktikum nachdenkt und sich auch schon mit seinem beruflichen Werdegang beschäftigt. Die AOK bietet zum Beispiel Beratungsgespräche zu diesem Thema an und stellt Berufe, Ausbildungsplätze, Betriebe und dergleichen vor. Das finde ich sehr gut und sehr in teressant. Das gab es zu meiner Zeit wenig.

Andreas Reiter ist 36 Jahre alt und Papiertechnologe bei der WEPA Hygieneprodukte GmbH. Sein Arbeitgeber unterstützte ihn bei seiner Karriere. Herr Reiter lebt in Arnsberg und geht in seiner Freizeit gerne Angeln.

Weitere Informationen über WEPA als attraktiven Arbeitgeber erfahren Sie hier. Übrigens: WEPA ist einer von 150 Marktführern aus Südwestfalen. Hier gelangen Sie zum Marktführerprofil!