Wie kam es zu Ihrem Umzug nach Südwestfalen?
Ich hatte in Aachen Bergbau studiert und nach dem Abschluss  eine Beamtenlaufbahn  bei der Bergbehörde in Essen eingeschlagen.  Nach gut einem Jahr gab es jedoch ein sehr interessantes Angebot der Entsorgungsfirma Edelhoff, jetzt Lobbe, im Bereich Vertrieb tätig zu werden.  Das habe ich angenommen und dann hieß es eben umziehen in den Märkischen Kreis. Erst nach Iserlohn und später dann nach Menden.

Ist Ihnen die Entscheidung hierher zu ziehen schwer gefallen?
Nein, mir ist nur damals etwas schwerer gefallen, aus der sehr schönen Stadt Aachen wegzuziehen. Als Universitätsstadt hat Aachen natürlich eine besondere Atmosphäre mit vielen Angeboten, die man als Student auch genießt. Aber wenn man im Berufsleben steht und auch noch eine Familie hat, verändern sich die Freizeitaktivitäten ja ohnehin. Essen war mir persönlich als Stadt viel zu groß und zu hektisch. Von daher ist mir der Umzug nach Iserlohn relativ leicht gefallen. Ich finde hier sowohl Ruhe und Entspannung als auch jede Menge Angebote in den unterschiedlichsten Bereichen. Nach mittlerweile über 18 Jahren würde ich aus der Region gar nicht mehr unbedingt weg wollen.

Was gefällt Ihnen hier besonders gut, mit dem Sie zuvor nicht gerechnet hätten?
Man sagt ja immer der Sauerländer sei so ein Sturkopf. Und da war ich doch wirklich positiv überrascht, dass sich das wirklich als Vorurteil herausgestellt hat. Wenn man selbst ein offener Mensch ist und auf die Menschen zugeht, findet man relativ schnell auch Anschluss und ein gutes Feedback.
Was ich auch sehr gut in der Region hier finde, ist die Vereinskultur.  Sei es durch Schützenvereine oder Sportvereine – der Zusammenhalt ist dadurch viel stärker als in einer anonymen Großstadt. Und besonders positiv hat mich das kulturelle Angebot überrascht. Wenn man zum Beispiel das Parktheater Iserlohn anschaut, muss man schon sagen: Die können mit ihrem Programm durchaus mit den Großstädten mithalten. Natürlich habe ich jetzt ein Abo, aber anfangs hatte ich da eher die Vorstellung, das wäre hier viel provinzieller.
Da ich gerne Fahrrad fahre und wandere genieße ich natürlich die wunderschönen Wälder und Seen in der Region. Dass es diese herrliche Natur hier gibt wusste ich natürlich schon vorher. Überraschend war für mich aber, wie unkompliziert und schnell auch die umliegenden Großstädte zu erreichen sind. Also stehen einem von hier aus doch alle Möglichkeiten offen. Was will man mehr?

Markus Pieper ist 49 Jahre alt und arbeitet als Stoffstrommanager bei der Lobbe GmbH. Geboren in Eschweiler zog er für seinen Beruf nach Südwestfalen und wohnt heute in Menden. In seiner Freizeit spielt er gerne Badminton, wandert oder kocht.

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