Interview mit Peter Schauerte

Können Sie uns Ihren beruflichen Werdegang kurz schildern?
Nach meiner Ausbildung in der Sparkasse Olpe-Drolshagen-Wenden zum Bankkaufmann im Jahr 1986 war ich zunächst im Kundengeschäft in der damaligen Sparabteilung eingesetzt, danach Sachbearbeiter im Auslandsgeschäft. Anschließend bildete ich mich zum Sparkassenbetriebswirt weiter und sammelte praktische Erfahrungen im Kreditsekretariat, der Kreditsachbearbeitung und der Innenrevision.

1991 bestand ich die Aufnahmeprüfung zum Lehrinstitut an der Deutschen Sparkassenakademie in Bonn. Auf dem Lehrplan standen Themen wie Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft, Recht, Führung und Geschäftspolitik. Als diplomiertem Sparkassenbetriebswirt bot mir der Vorstand dann die Stelle eines Vorstandsassistenten an, die z. B. über die Teilnahme an Vorstandssitzungen und Verwaltungsratssitzungen einen umfassenden Einblick in alle Bereiche der Sparkasse bot. Aus dieser Stelle konnte ich mich dann zum Leiter Vorstandssekretariat weiterentwickeln. Später kam noch die Verantwortung für den Personalbereich hinzu.

Haben Sie sich bewusst für eine Karriere in Ihrem Ausbildungsunternehmen entschieden? Wenn ja, warum?
Ganz bewusst, weil die Sparkassenorganisation bereits in der Vergangenheit über regionale Sparkassenakademien und die Deutsche Sparkassenakademie eine Fülle von Weiterbildungsmöglichkeiten im Hinblick auf Führungs- und Spezialistenpositionen bot. Seit einigen Jahren wurde dieses Angebot noch durch reguläre Studiengänge der Deutschen Sparkassen-Hochschule ergänzt bzw. erweitert. Auch als Verantwortlicher für den Personalbereich kann ich sagen, dass Aus- und Weiterbildung nicht nur für die Mitarbeiter persönlich, sondern auch im Kundeninteresse einen sehr hohen Stellenwert in unserem Hause haben.

Was zeichnet die Sparkasse aus Ihrer Sicht als Arbeitgeber aus?
Vor dem Hintergrund eines sehr harten Wettbewerbs und eines Trends zur Überregulierung durch die Finanzaufsichtsbehörden und die Politik würde ich an erster Stelle nach wie vor ein sehr gutes Betriebsklima nennen, geprägt durch Wertschätzung und Kommunikation. Die Entscheidungswege sind in der Regel kurz, die Zusammenarbeit hierarchieübergreifend und konstruktiv. Projekt- und Teamarbeit prägen vielfach die tägliche Arbeit. Bei der Besetzung von Aufstiegspositionen bzw. Spezialistenstellen, haben interne Bewerber im Regelfall Priorität, d. h. die Stellen werden zunächst intern ausgeschrieben. Das betriebliche Gesundheitsmanagement und das Ziel der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind für uns wichtige Kriterien für die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter.

Was würden Sie jungen Menschen raten, die Schwierigkeiten haben, Ihren beruflichen Weg zu finden?
Die Schul- und Ausbildungswelt in unserem Land ist äußerst vielfältig, flexibel und durchlässig. Wenn man sein Ziel fest vor Augen hat, kann man dieses auch noch auf Umwegen erreichen. Dieses gilt sowohl für den Studienwunsch als auch den gewünschten Ausbildungsberuf. So haben wir schon ganz konkret Schulabgängern mit mittlerer Reife, die bei uns zwar den Eingangstest bestanden hatten, denen aber in der Persönlichkeitsentwicklung noch ein oder zwei Jahre fehlten, erst noch zum Besuch der Höheren Handelsschule geraten. Danach hat sich ein Jugendlicher erneut beworben und ist als Azubi von uns eingestellt worden. Ganz wichtig ist also, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und die notwendige Portion Leistungsbereitschaft mitzubringen.


Peter Schauerte wurde 1962 in Olpe geboren. Heute ist er Leiter des Vorstandssekretariats und der Personalabteilung bei der Sparkasse Olpe-Drolshagen-Wenden. In seiner Freizeit geht er gern wandern, fährt Rad und beschäftigt sich mit Themen aus Politik und Geschichte.

Die Sparkasse Olpe-Drolshagen-Wenden ist ein interessanter Arbeitgeber. Hier erfahren Sie mehr!