Südwestfalen macht sich auf den Weg

Der Hochsauerlandkreis, der Märkische Kreis und die Kreise Olpe, Siegen-Wittgenstein und Soest haben sich im Jahr 2007 zur Region Südwestfalen zusammengeschlossen. Nur kurze Zeit später wurden sie vom Land Nordrhein-Westfalen für die Ausrichtung des NRW-Strukturförderprogramms REGIONALE 2013 ausgewählt.

Durch den politischen Zusammenschluss entstand eine Region, die in dieser Konstellation einmalig ist. Einerseits ist Südwestfalen eines der waldreichsten Erholungsgebiet Deutschlands – andererseits ist es aber auch Heimat von zahlreichen industriellen Weltmarktführern verschiedener Branchen.

Südwestfalen ist die "jüngste Region Deutschlands". Strategien der Zusammenarbeit sind noch in der Entwicklungsphase. Zum ersten Mal überhaupt haben sich in der Bewerbungsphase zur REGIONALE fünf Kreistage, 59 Stadt- und Gemeinderäte auf gemeinsame Ziele verständigt.

Die Region hat ein klares Ziel formuliert: In gemeinsamer Arbeit will sich Südwestfalen europaweit als attraktiver Lebens- und Wirtschaftsraum profilieren und Maßstäbe für Qualitäten und Innovationen in der Entwicklung des Landschafts- und Siedlungsraumes, in der Infrastruktur, der Kultur und Wirtschaft setzen.

Wirtschaft für Südwestfalen e.V.

Im Februar 2011 hat sich der Verein "Wirtschaft für Südwestfalen" gegründet. Er bündelt die Interessen der Wirtschaft im Regionalmarketing für Südwestfalen. Zusammen mit dem Arnsberger IHK-Präsidenten Ralf Kersting bilden Stephan Stracke, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes für den Kreis Olpe, Meinolf Niemand, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Südwestfalen, sowie die Unternehmer Walter Mennekes (Kirchhundem) und Tim Hendrik Maack (Lüdenscheid) den Vorstand.

Der Verein wird als Gesellschafter der Südwestfalen Agentur GmbH in Olpe die Interessen der Wirtschaft bündeln und ihren Finanzierungsbeitrag zum Regionalmarketing sichern. „Die Wahrnehmung Südwestfalens als dynamische Wirtschaftsregion mit hoher Industriedichte muss deutlich verbessert werden“, sagte Ralf Kersting. Das gelte insbesondere mit Blick auf Fachkräfte, die in der Region nicht nur herausfordernde Jobs, sondern auch ein lebenswertes Umfeld vorfänden.