Sauerland-Waldroute

Zauberhaft mystisch und immer anders – so ist die Sauerland-Waldroute. Entdecken Sie auf 240 km eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt.

Ein kurzer Spaziergang nach der Arbeit oder eine ausgedehnte Wanderung am Wochenende – wer auf Schusters Rappen unterwegs ist, hat Zeit, Abstand von der alltäglichen Hektik zu nehmen und die Gelegenheit, die heimische Tier und Pflanzenwelt genauer zu entdecken. Die neue „Sauerland-Waldroute“, die am 17. Mai 2008 eröffnet wurde, ist wie geschaffen für solche Aktivitäten. Von Iserlohn über Arnsberg bis hin nach Marsberg wird auf rund 240 Kilometern alles geboten, was das Herz eines Wanderers höher schlagen lässt: Wege durch Urwälder, Bachschwinden und Moore, grandiose Naturdenkmäler und Aussichtspunkte mit einem fabelhaften Panoramablick. 

Wer unterwegs ist, taucht ein in einen zauberhaft mystischen Wald – in eine Welt des Staunens und sich „im Wald Verlierens“. In der Tiefe und Wildnis wachsen außergewöhnliche Pflanzen wie Straußfarn, Siebenstern oder Hexenkraut. Schmetterlinge fliegen um die Wette mit Eisvogel, Specht und Uhu. Und Schlangen, Molche und Kröten haben sich die Stille und Einsamkeit als Heimat auserkoren. So wird der Wildwald mit seinen Reservaten auf seine ursprünglichste Art erlebbar. 

Faszinierend sind die Geschichten und Highlights am Wegesrand: Die Höhlen entlang der Route wurden im Laufe der Jahre nachweislich Zeugen von verbotener Liebe und entlarvter Verschwörung. Sie waren Zeugen von Liebe und Leidenschaft der Sauerländer, die einst darin lebten. So hat noch lange im „Hohlen Stein“ der Ziegenhirt gehaust. Jeden Abend saß er an seinem Lagerfeuer und lauschte der Stille.  Weiter geht’s vorbei an den nicht versiegenden Almequellen, dem Hexenturm, Schloss- und Burgruinen, Steinbrüchen, Felsklippen und vielen anderen Naturschauspielen, die einmal mehr das zauberhaft mystische des Waldes verkörpern. 

In der Planung sind zwei Aussichtstürme, 25 und 35 m hoch. Der eine wird den Wanderern südlich von Warstein, der zweite auf der Heve-Halbinsel am Möhnesee neue Perspektiven und Panoramablicke in die Naturpark-Landschaft eröffnen. Wer Zeit und Lust hat, sich in den Städten und Orten rechts und links der Waldroute umzusehen, erlebt Vielfalt pur: Bergwerke laden zum Besuch und Aussichtstürme zur Besteigung ein. Die Kulturhöhle „Hohler Stein“ bietet steinzeitliche Funde wie Knochen, Waffen und Werkzeuge. Weitere Highlights: Wildwald Vosswinkel, Waldbahn Almetal mit historischem Schienenbus, Wasserschloss Körtlinghausen, Wildparks, Möhnetalsperre mit Schifffahrt, Wassersport, Staumauer und Kraftwerk mit Stollenbesichtigung. 

Die Orte am Wegesrand bieten zahlreiche leicht begehbare Zuwege zur Sauerland Waldroute; so wird der kleine Spaziergang über die Waldroute genauso zum wohltuenden Erlebnis wie die Mehr-Tages-Tour über die Gesamtstrecke. Durch ihre Vielfalt und Einzigartigkeit der Tier- und Pflanzenwelt sowie die erlebnisreichen Pfade hat die Waldroute beste Chancen, eine der begehrtesten Ausflugsziele der Region zu werden. Der Arnsberger Wald erfüllt alle Anforderungen eines modernen Wanderweges und befriedigt die anspruchsvolleren Bedürfnisse eines modernen Wandergastes, der das tiefe Eintauchen in die Natur sucht, um sich für kurze Zeit aus der Zivilisation auszuklinken. Dabei geht es nicht nur um vordergründige Entspannung, sondern auch um ein Wiederfinden der eigenen Natur. Dementsprechend groß ist das Potenzial der Strecke.

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Quelle: Text und Bild: Sauerland-Tourismus e.V.