Sehenswerte Orte in Südwestfalen - Teil 11: Der Weihnachtsmarkt in Hagen

Der Weihnachtsmarkt in Hagen – kein Schnee von gestern

Hagen – Leise rieselt der Schnee. Das glitzernde Weiß fällt sanft herab und schmückt die Umgebung festlich aus. Die Menschen ihrerseits haben schon Ende November ihren Teil zur Weihnachts-Atmosphäre beigetragen, indem sie Bäume und Fenster mit bunten Lichterketten geschmückt haben. Alles glänzt und erstrahlt weihnachtlich. Noch mehr jedoch strahlen die Augen der Kinder, die in der warmen Stube voller Vorfreude die Nase an die Fensterscheibe drücken. Der Duft von frisch gebackenen Plätzchen liegt in der Luft – alles wie im Bilderbuch.

Wie kann man diese kleine Weihnachtsgeschichte um ein lohnendes Kapitel erweitern? Ganz einfach: Mit einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt!

Vielfältige Tradition mit Stil

Jedes Jahr findet von Ende November bis zum 23.12. der Hagener Weihnachtsmarkt statt - mit einem Weihnachtsfeuerwerk, dem Straßentheater „Schneewelten“, einem ökumenischen Dankgottesdienst sowie der „Bummelpasstombola“. Fehlen darf natürlich auch der Nikolaus nicht! Am 6. Dezember wird er definitiv auch den Weg nach Hagen finden, denn wie er uns im Exklusiv-Interview verriet, sollen in Hagen besonders viele Kinder brav gewesen sein...!

Mehr als 80 Stände und Fahrgeschäfte verzaubern die Hagener Innenstadt zwischen Friedrich-Ebert-Platz und Adolf-Nassau-Platz in ein „Weihnachts-Mekka“, das die Menschen ob seiner Vielfalt und saisonalen Schönheit zu bezaubern weiß.

Ein Augen- und Gaumenschmaus

Mit dem Augenschmaus des Weihnachtsmarktes (dem 50 Meter hohen Riesenrad) erreichen Jung und Alt den höchsten Punkt, um von hoch oben einen atemberaubenden Blick über das wunderschön geschmückte Hagen werfen zu können. Eine 35 Meter lange Weihnachtsrutsche in der Fußgängerzone sorgt für einen Heidenspaß, der Genuss von gebrannten Mandeln, frischen Waffeln und leckerem Glühwein für zufriedene Mägen – ein wahrer Gaumenschmaus.

Natürlich besteht auch die Möglichkeit, ein Stück weihnachtliche Handwerkskunst mit nach Hause zu nehmen, um die eigenen vier Wände mit einem selig stimmenden Mitbringsel zu dekorieren. Wer nach einem Geschenk für einen lieben Menschen sucht, wird überdies auf dem Markt oder in einem der zahlreichen Geschäfte mit Sicherheit fündig.

Weihnachtszeit – Zeit der Besinnung und des Miteinanders

Kindern aus sozial benachteiligten Familien widmet sich auf dem Weihnachtsmarkt die Aktion „Wunschbaum“. Dank Hilfe der CARITAS Hagen können Weihnachtsmarkt-Besucher Kindern zwischen 0 und 14 Jahren einen Weihnachtswunsch in Höhe von maximal 15 Euro erfüllen. An drei „Wunschbäumen“ im Volkspark hängen die Zettel mit den Kinderwünschen, die erfüllt werden können. Alle Informationen zum weiteren Vorgehen sind beigefügt.

Auf dem Adolf-Nassau-Platz wird darüber hinaus die Freiwilligenzentrale Hagen zu finden sein. Täglich werden sich hier bürgerschaftlich tätige Organisationen, Vereine und Verbände präsentieren, um über ihr ehrenamtliches Engagement zu informieren. Direkt nebenan werden jeden Tag (ab 17.00 Uhr) die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Hagen in Sachen „Brandschutzvorbeugung“ beratend tätig sein.

Doch ganz egal, mit welchen Absichten man den Hagener Weihnachtsmarkt besucht: Man wird glücklich und zufrieden wieder den Heimweg antreten. Und so liegt manch ein Kind am Abend mit träumerischem Blick auf seinem Bett und lässt das erlebte „Wintermärchen“ zufrieden Revue passieren. Draußen ist’s kalt – doch um’s Herz herum ganz warm...

Hier finden Sie Informationen zum nächsten Hagener Weihnachtsmarkt.

Quelle: Quelle: Quelle: Südwestfalen Nachrichten - ein Nachrichtenportal der Region: http://www.suedwestfalen-nachrichten.de/ Autor: Carsten Dringelstein. Bildquelle: Michael Kaub, Stadt Hagen