Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (Menden)

Der SkF ist ein Frauenverband in der katholischen Kirche, der sich der Hilfe für Kinder, Jugendliche, Frauen und ihre Familien in besonderen Lebenslagen widmet. Er nimmt seine unterschiedlichen Aufgaben auch präventiv und nachgehend wahr. 

Eine neue Idee des SkF war es, ein Frauencafe in Trägerschaft des SkF zu etablieren. Dieses Frauencafe sollte, für das bald der Name „Casa Bella“ gefunden wurde, ein offenes und regelmäßiges Angebot bieten. Das Frauencafe Casa Bella hat keinerlei kommerzielle Interessen, es orientiert sich im Gegenteil an den Bedürfnissen und Wünschen der Besucherinnen. So soll Frauen aus unterschiedlichen sozialen Schichten die Möglichkeit gegeben werden, zwanglos miteinander ins Gespräch zu kommen, sich kennenzulernen und auszutauschen. Dadurch sollen Kontakte geknüpft werden, Beziehungen entstehen, die auch über den Rahmen des Cafes hinaus Bestand haben, und die eine Grundlage dafür sein können, dass die Frauen sich im Alltag gegenseitig unterstützen und stärken.

Über den Rahmen entspannter, unverbindlicher Gespräche hinaus soll im Casa Bella regelmäßig die Möglichkeit bestehen, sich unter Moderation einer Gesprächsleiterin in einem Frauengesprächskreis über frauenspezifische Themenstellungen von allgemeinem Interesse und aktuellen Bezügen zu unterhalten. 

Referentinnen sollen regelmäßig über politische oder gesellschaftlich relevante Themen informieren.

Hierzu ist ein regelmäßiger, intensiver Austausch zwischen den Verantwortlichen des SkF, den ehrenamtlichen Helferinnen sowie den Besucherinnen notwendig, um deren Bedürfnis/- und Interessenlage sowie deren Lebenswirklichkeit zu kennen und diese entsprechend zu berücksichtigen.

Die Besucherinnen sollen nicht nur gesprächsweise eingebunden werden in die Arbeit des Casa Bella, vielmehr soll ihnen auch die Möglichkeit gegeben werden, Kunstwerke auszustellen oder sich selber zu präsentieren mit Dingen, die von allgemeinem Interesse sein können, beispielsweise auch in Form von Autorinnenlesungen.

Unter dem Gesichtspunkt Erwachsenbildung sollen inhaltliche Schwerpunkte gesetzt werden, um den Besucherinnen über die eigenen Interessens- oder Bedürfnislage hinaus neue Impulse zu geben bzw. neue Sichtweisen oder Handlungsalternativen zu ermöglichen.

Angestrebt wird zudem auch eine regionale sowie überregionale Vernetzung mit Frauengruppen bzw. ähnlich konzipierten Frauenprojekten.

Das Casa Bella versteht sich als eine Einrichtung, in der den Besucherinnen über die Möglichkeit der Kontaktaufnahme sowie des Eingebundenseins in die Planung und inhaltliche Ausgestaltung hinaus ein niederschwelliges Angebot sozialarbeiterischer Tätigkeit angeboten wird, das im konkreten Einzelfall auch die Weitervermittlung an geeignete Fachberatungsstellen beinhaltet.

Einen hohen Stellenwert im Rahmen des Selbstverständnisses wie des Alltags des Casa Bella hat die Integration ausländischer Besucherinnen wie derer mit Migrationshintergrund. Diese sollen möglichst mit einbezogen werden in die Planungen, deren besondere Interessenslagen berücksichtigt sowie deren Potenzial sichtbar gemacht werden. Durch das Eingebundensein ausländischer Besucherinnen soll im Alltag des Casa Bella ein regelmäßiger interkultureller Dialog geführt und dort, wo es nötig ist, gefördert werden. 

Im Alltag des Casa Bella, aber auch im Rahmen der inhaltlichen Konzeptionierung ist dem Umstand Rechnung zu tragen, dass die Besucherinnen ihre Kinder in das Casa Bella mitbringen. Um die Mütter zu entlasten, aber auch, um die Kinder zu fördern, soll es eigene Angebote für Kinder geben, beispielsweise Lesenachmittage oder interkulturelle Märchenstunden. 

Die Organisation und Steuerung des Frauencafes Casa Bella, d.h. dessen räumliche Ausgestaltung, die Beschaffung der für den Alltag des Cafes notwendigen Dinge, die Koordinierung der Arbeit der ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen, die Suche nach möglichen weiteren ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen, die Organisation der Bewirtung der Gäste,  des inhaltlichen Programms, der Öffentlichkeitsarbeit sowie der finanzieller Belange liegt in der Hand einer Mitarbeiterin des SkF.

Die hauptverantwortliche Mitarbeiterin des SkF trifft sich regelmäßig und pflegt im Alltag intensiven Austausch mit den ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen, diese übernehmen in enger Abstimmung mit sowie koordiniert durch die hauptverantwortliche SkF-Mitabeiterin Dienste zur Bewirtung, des Einkaufs, Kuchenbacken etc., sowie andere notwendigen Tätigkeiten, von besonderer Bedeutung ist die gemeinsame Diskussion hinsichtlich des inhaltlichen Programms.

3-4 mal jährlich finden gemeinsame Treffen des SkF-Vorstands, der verantwortlichen SkF-Mitarbeiterin sowie der ehrenamtlich Tätigen statt, dort gibt es die Möglichkeit zur Reflektion, inhaltlicher Diskussion sowie zum Anbringen möglicher Kritik, Möglichkeit zum Einbringen von Verbesserungsvorschlägen, Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls aller am Projekt „Frauencafe Casa Bella“ – Beteiligter