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Wir holen die Burg ans Lenneufer

starstarstar 15.12.2010
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Fotos: Märkischer Kreis

Fotos: Märkischer Kreis

Mit innovativen Maßnahmen will Altena den Zugang zur Burg erleichtern und den Tourismus fördern. Nachdem jetzt der Regionale-Ausschuss das Projekt „Wir holen die Burg ans Lenneufer“ mit dem 3. Stern ausgezeichnet hat, kann die Umsetzung beginnen.

Ein Erlebnisaufzug wird künftig in Altena  die Innenstadt mit der Burg verbinden. Für Besucher wird somit bereits der Weg zur Burg dank eines multimedialen Konezptes zu einer besonderen Erfahrung: einer Reise von der Gegenwart ins Mittelalter. Von dem neuen Burgaufzug wird auch die Innenstadt Altenas profitieren: Mit der barrierefreien Verbindung mitten aus der historischen  Hauptgeschäftsstraße heraus dürfte sich die Passantenfrequenz dort nachhaltig erhöhen und der Einzelhandel profitieren. „Wir wollen, dass Einheimische, Touristen und natürlich alle Südwestfalen den Aufzug zur Burg im Frühjahr 2013 nutzen können“, sagt Dr. Andreas Hollstein, Bürgermeister der Stadt Altena.

Die im 12. Jahrhundert errichtete Burg lockt pro Jahr mehr als 100.000 Besucher an. Bisher war sie jedoch für ältere Menschen, Familien mit Kinderwagen oder in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen nur schwer oder gar nicht zu erreichen. Ein mit ehrenamtlichen Fahrern besetzter Bürgerbus schafft an den Wochenenden nur geringe Abhilfe. Um dieses Problem zu lösen und die Innenstadt stärker von dem Besuchermagnet Burg profitieren zu lassen, wurde eine Machbarkeitsstudie beim Fraunhofer Institut in Auftrag gegeben. Auf Grundlage dieser Studie entschied sich die Stadt gemeinsam mit dem Märkischen Kreis (Eigentümer der Burg), Vertretern der Museen und der Denkmalpflege für den Bau eines unterirdischen Erlebnisaufzuges. Besonders wichtig für die Projekt-Verantwortlichen war dabei, dass das äußere Erscheinungsbild der Burg durch den unterirdischen Aufzug nicht verändert wird.

Das Projekt stellt einen Baustein des seit einigen Jahren laufenden Stadtumbauprozesses in Altena dar, durch den die Stadt die gravierenden Folgen des demographischen und wirtschaftlichen Wandels mindern will. Weitere Bausteine sind bereits realisiert. So wurde im Sommer dieses Jahres der erste Bauabschnitt zur Wandlung der Lenneuferstraße von einer reinen Kfz-Straße zu einer Promenade abgeschlossen. Flankiert werden die Anstrengungen durch zahlreiche Maßnahmen zur Aufwertung der Innenstadt. Um die Bürger umfassend in den Prozess einzubinden und zu informieren, wurde im Juni 2009 das Informationszentrum „Altena 2015“ eröffnet.

„Der Burgaufzug ist nun die Krönung der bereits begonnen Maßnahmen in Altena. Der Burg wird entscheidende Impulse für eine erfolgreiche Stadtentwicklung geben“, sagt Dirk Glaser, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur.

Investitionssumme: 5,7 Millionen Euro, Förderung 90% (Wirtschaftsförderung Tourismus-EU-Mittel)

Nachrichten zum Projekt:

Video: Probebohrungen in Altena (25.01.2012)

Blog zum Burgaufzug Altena gestartet (6.12.2011)

Interview: "Altena demographie- und zukunftsfest gestalten" (26.8.2011)

Burgaufzug Altena: Minister übergibt Förderbescheid (27.7.2011)

WestfalenSprung: 1. Preis geht nach Altena (6.4.2011)

Interview: „Südwestfalen tut gut daran, noch intensiver zusammenzuarbeiten“ (15.12.2010)

Projektstandort:

Kommentare zu diesem Projekt

Wir freuen uns über Ihren Kommentar zur Regionale 2013, Südwestfalen und zur neuen Internetseite...

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Patrick, Plettenberg
23.02.2012 - 22:19 Uhr
Da ich nicht direkt aus Altena komme sondern aus der benachbarten Stadt kann ich sagen, fahren Sie mal nach Altena rein was sehen Sie? Versetzen Sie sich in die Gedanken eines Touristen der durch das Sauerland fährt und dann nach Altena kommt! Ich als Pendler der mehrmals die Woche nach Altena muss, denkt sich immer wieder das gleiche...."Oh mein Gott"Ich sehe das Ortsschild "Altena" daneben verwahrloste Ruinen die vor sich hin bröckeln. Fährt man etwas weiter sieht man ein halb restauriertes Haus daneben eins ohne Dach was vor sich hin schimmelt. Da hätte ich als Tourist schon genug gesehen. Da bringt es auch nichts die Innenstadt aufzuwerten, wenn die Ortseinfahrt schon aussieht wie nach dem 2.Weltkrieg. Aber trotzdem finde ich es eine tolle Idee, den Weg zur Burg leichter zu gestalten. Altena ist eine Stadt mit Potenzial, was jahrelang nicht ausgeschöpft wurde. Man sparte an allen Ecken und Enden und hat somit den zerfall der Stadt herbeigerufen. Es könnte so eine schöne Stadt sein, doch man darf nicht vergessen das es alles eine Sache des Geldes ist. Altena ist eine Industriestadt, gezeichnet von der Industrie.Machen Sie was draus. Nutzen sie brachliegende Industriegebäude. Und noch etwas. Es gibt so viele Gebäude die sich in Privatbesitz befinden, kann man die nicht dazu bringen sich mit in die Regionale einzubinden, damit die endlich mal ihre Wohnhäuser renovieren? Altena würde danach um so schöner aussehen! Es ist eine Stadt mit flair..nutzen Sie das auch! Danke schön =)
Institut Lichtblick, 58762 Altena (Westf.)
21.12.2011 - 21:45 Uhr
Zu Beginn gestatten Sie uns ein Zitat: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ Albert Einstein Wenn der Leser hier einige Einträge und Kommentare liest, dann hatte Einstein wohl Recht. Unser Institut wird jeden Tag von Gästen aus ganz Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus besucht. Wir fragen dann schon 'mal vorab am Telefon: "Kennen Sie Altena?" Bis vor einigen Monaten kam als Antwort: "Ja, die tolle Burg über der Lenne." Oder auch: "War da nicht die alte Jugendherberge??" Inzwischen nennen die meisten das Projekt Burgaufzug. Und loben den Ideenreichtum und die Initiative der Verantwortlichen. Warum um alles in der Welt, warum, gibt es hier bei uns so viele Mißmacher und Schlechtredner? So viele Pessimisten, Nörgler und Querulanten?? Die Antwort: Siehe ganz oben, gegeben von Herrn Einstein. Freundliche Grüße, nicht anonym, nicht mit einem Pseudonym, sondern real existent: Institut Lichtblick Winfried Schmidt und Team PS: Frohe, besinnliche und gesegnete Weihnachten !
altenativlos,
28.12.2011 - 13:28 Uhr

Daß Sie Werbung dieser schleimhaften Art nötig haben, spricht weder für Sie, noch Ihr Institut, Herr Kollege!
Südwestfale,
17.09.2009 - 15:43 Uhr
Warum so komplizierte Maßnahmen wie Aufzüge, die entweder unterirdisch oder schräg fahren müssen. Reicht nicht einfach eine Seilbahn? Derzeit gibt es in Koblenz zur Bundesgartenschau ebenfalss ein Problem, die Burg auf der einen Rheinseite mit der Innestadt auf der anderen zu verbinden. Dort soll auch eine Seilbahn gebaut werden. http://www.buga-2011.de/Seilbahn-Koblenz-Festung-Ehrenbreitstein.htm Vielleicht einfach mal ein Gegeanangebot von Doppelmayr einholen? http://www.doppelmayr.com/default.php?lid=1&frs=210
Hans-H. von der Heyden, Hagen
10.07.2009 - 08:42 Uhr
Ich halte diese Maßnahme für die attraktive,restaurierte und teil-renovierte Burg aufgrund des Höhenunterschiedes für sehr sinnvoll und möchte als Anregung die von mir in der norwegischen Stadt Bergen gesehene auf Schienen laufende Schräg-Bahn an die Planungs-Kommission weitergeben, s. Internet: www.floibanen.no . Diese einmalige sehr interessante, energiesparende Technik befördert mit 2 im Gegenverkehr auf Schienen laufenden Wagen jeweils 100 Personen pro Wagon und verläuft teils ober- und unteriridisch. Durch Gewicht und Gegengewicht der beiden Wagons sind die Energiekosten für die Anlage minimal. Ev. wäre eine solche Anlage für die Burg eine interssante, publikumswirksamere Alternative zu der geplanten Aufzugsanlage, zumal viele Leute Platzangst in Aufzügen haben. Unter dem Energiespar-Aspekt lassen sich ev. auch höhere Fördergelder beanspruchen. Bitte an die Planungs-Verantwortlichen weiterleiten.

Südwestfalentag 2011

Alle Informationen und Details zum 4. Südwestfalentag am 25. September 2011 in Lüdenscheid finden Sie hier. 

Südwestfalen Kompass

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