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Automotive Kompetenzregion Südwestfalen

starstarstar 31.03.2011
Foto: Kirchhoff Automotive GmbH

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Foto: Hella KGaA Hueck & Co

Foto: Hella KGaA Hueck & Co

Die starke südwestfälische Automobilindustrie erhält zwei neue Aushängeschilder:  Mit dem Regionale-Projekt „Automotive Kompetenzregion“ entstehen in Attendorn und Lippstadt zwei Kompetenzzentren, in denen Unternehmen und Wissenschaft gemeinsam neue Ideen austüfteln. Es geht um ein Investitionsvolumen von 28,3 Millionen Euro. Mit der Verleihung des 3. Sterns hat die Regionale 2013 heute grünes Licht für das Projekt gegeben.

Kaum ein Wirtschaftszweig hat derzeit mit so starken Veränderungen zu kämpfen wie die Automobilindustrie. Das betrifft auch die Zulieferunternehmen – eine Branche, die in Südwestfalen mehr als 40.000 Menschen beschäftigt. Mit der „Automotive Kompetenzregion Südwestfalen“ wird jetzt in Zukunftsfähigkeit und Fortschritt investiert. Das Projekt hat zwei Bausteine: Das Automotive Center mit Standort in Attendorn (Schwerpunkt Karosserie-Leichtbau) und das „Kompetenzzentrum Fahrzeug Elektronik“ in Lippstadt. Die Gesamtsumme an Investitionen, Personal und Material beträgt 28,3 Millionen Euro. Der Großteil soll durch Fördergelder des Landes NRW und der EU bestritten werden, Wirtschaft und beteiligte Hochschulen sollen ein Fünftel der Kosten übernehmen.

Beide Zentren werden in enger Abstimmung zusammenarbeiten, um so den Wirtschafts-Standort Südwestfalen weiter zu stärken und für die Zukunft aufzustellen. An den Standorten Attendorn und Lippstadt könnten mehrere neue Arbeitsplätze entstehen. „Mit der Automotive Kompetenzregion bündelt die südwestfälische Automotive-Industrie ihre Kräfte. Das Projekt ist ein Motor und natürlich auch ein Stück weit eine Bestandsgarantie für die hier  ansässigen Unternehmen. Wir schaffen in Südwestfalen eine Infrastruktur, wie sie woanders kaum vorfindbar ist“, sagt Arndt G. Kirchhoff, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kirchhoff Automotive GmbH in Attendorn.

Unternehmen finden in den beiden Zentren sowohl das nötige Equipment als auch Experten für aufwendige und komplexe Forschungen. Zudem können hier die Mitarbeiter aus- und weitergebildet werden. Ideengeber des Projekts sind die Universität Siegen, die Fachhochschule Südwestfalen, die CARTEC Lippstadt GmbH und die Hochschule Hamm-Lippstadt. Unternehmen und Hochschulen gründen damit eine Plattform, mit deren Hilfe vorhandene Kompetenzen zusammengeführt und weiterentwickelt, sowie neue Entwicklungen realisiert werden können. Die Planungen zur Automotive Kompetenzregion verliefen in enger Abstimmung mit den mittelständischen Unternehmen der Region. In mehreren Workshops wurden die Bedürfnisse der Automobilzulieferer hinsichtlich Unterstützung bei Forschung und Entwicklung diskutiert und geplant, welche Leistungen die beiden Zentren bieten müssen.

Die Automotive Kompetenzregion soll wichtige Impulse in folgenden Bereichen geben:

  • Trendanalyse und Technologie-Forschung: Neue Entwicklungen, Werkstoffe und Fertigungsverfahren schnell erkennen und umsetzen
  • Infrastrukturbereitstellung: Komplexe Versuche und Tests vor Ort durchführen.  Zum Beispiel sind eine „Crash-Bahn“ oder ein Hochspannungslabor denkbar
  • Interdisziplinäre, hochqualifizierte Aus- und Weiterbildung der Fach- und Führungskräfte für die regionalen Unternehmen

Investitionssumme: 28,3 Millionen Euro;  Anteil Fördermittel: 80 Prozent

Nachrichten zum Projekt:

14,8 Millionen Euro für Automotive Center Südwestfalen in Attendorn (28.01.2012)

Automotive Kompetenzregion: KFE GmbH gegründet (20.10.2011)

Kirchhoff: Ein großer Schritt nach vorne (31.3.2011)

Automotive Center Südwestfalen GmbH gegründet (19.1.2011)

Trägerverein Automotive Center Südwestfalen gegründet (8.11.2010)

Projektstandort:

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