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Soziale Stadt Iserlohn

starstar 08.12.2009
Fotos: Stadt Iserlohn

Fotos: Stadt Iserlohn

Mehr Wohnwert, stabile soziale Strukturen im Zusammenleben der Kulturen und die bauliche Wiederbelebung verschiedener Quartiere sind Iserlohns Ziele für die REGIONALE 2013.

Ihren Beitrag zur REGIONALE 2013 will Iserlohn, zweitgrößte Stadt der Region Südwestfalen, mit der Optimierung der sozialen, infrastrukturellen und ökonomischen Struktur an verschiedenen innerstädtischen Brennpunkten leisten. Hier haben sich, bedingt durch demografische Veränderungen und wirtschaftlichen Strukturwandel, erhebliche Herausforderungen ergeben, wie sie auch in anderen Kommunen Südwestfalens anzutreffen sind.

Für die Projektidee „Soziale Stadt Iserlohn“ wurden zunächst zwei Bereiche selektiert, auf die, insbesondere vor dem Hintergrund begrenzter Haushaltsmittel, in den nächsten Jahren finanzielle und personelle Ressourcen konzentriert werden sollen. Die Stadt verfolgt diese strategischen Ansätze: 

  • Die „Stärkung der Wohnfunktion“ sieht wesentliche Verbesserungen der Wohnqualität in den Quartieren Südliche Innenstadt bis Obere Mühle und Genna vor und berücksichtigt dabei vor allem sozial schwächere Haushalte und Anwohner mit Migrationshintergrund.
  • Mit der „Stabilisierung der Sozialstruktur“ setzen die Projektträger bewusst nicht auf Verdrängung, sondern auf Integration und interkulturellen Austausch. Die Förderung eines lebendigen, gemischt strukturierten Stadtquartiers ohne Veränderung der Sozialstruktur und unter Einbindung der Menschen vor Ort soll hier langfristig für Stabilisierung sorgen.
  • Brachliegende oder fremdgenutzte Flächen und industriehistorische Bereiche sollen gezielt wieder nutzbar gemacht werden. Zugleich werden mit einer gezielten Förderung der lokalen Wirtschaft Beschäftigungsmöglichkeiten im Quartier gesichert und ausgebaut, die Qualifizierungs- und Ausbildungschancen verbessert.  

„Der ganzheitliche Ansatz der Idee verdeutlicht die Modellhaftigkeit für andere strukturschwache Gegenden. Nur so kann es gelingen, Lösungsansätze für vielschichtige und differenzierte Problemlagen zu finden, wie sie in einigen Innenstadtbereichen Iserlohns, aber auch anderswo in Südwestfalen auftreten“, sagt Dirk Glaser, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur.

Nachrichten zum Projekt:

Bürgerwerkstatt zur Sozialen Stadt (8.3.2011)

Projekt Soziale Stadt: Quartiersbüro wird eröffnet (4.2.2011)

Projektstandort:

Kommentare zu diesem Projekt

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Südwestfale,
17.09.2009 - 15:32 Uhr
Ich finde es sehr gut, dass sich Städte mittlerweile vermehrt dem Thema der sozialen Stadtentwicklung annehmen. Auch Iserlohn geht hier einen wichtigen Schritt. Doch leider sehe ich bei diesem Projekt nicht das neue und südwestfälsiche. Das Programm "Soziale Stadt" gibt es schon länger. Dabei haben schon zahlreiche Städte integrative Ansätze verfolgt. Auch die Vernetzung von Maßnahmen ist für mich eher eine Selbstverständlichkeit, denn Einzelmaßnahmen nach Einzelmaßnahme bewirkt schon lange nichts mehr. Wäre es hier nicht sinnvoller, dass Iserlohn dieses Projekt wie andere Städte auch über das Programm "Soziale Stadt" abwickelt und etwas innovativere Ideen in die Regionale aufgenommen werden?

Südwestfalentag 2011

Alle Informationen und Details zum 4. Südwestfalentag am 25. September 2011 in Lüdenscheid finden Sie hier. 

Südwestfalen Kompass

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