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Das keltische Erbe Südwestfalens
25.08.2011
- Die Projektidee wird zurzeit nicht weiter entwickelt.
Es ist eine Forschungsreise in die Vergangenheit – eine Reise zurück in der Zeit, zu den Anfängen Südwestfalens. Mit dem Regionale-Projekt „Das keltische Erbe Südwestfalens“ dreht die Region das Rad der Zeit um 2600 Jahre zurück.
Das Siegerland, Wittgenstein und das Sauerland wurden in der Eisenzeit erstmals systematisch besiedelt. Höhlenbefestigungen, Burgen und weitere archäologische Funde dokumentieren diese Frühgeschichte der Region vor 2600 Jahren. Die Kelten schmolzen damals Eisen in der Region, das heutige Siegerland war eine der wichtigsten Montanregionen Mitteleuropas. Viel weiter reichen die Erkenntnisse und Forschungen aus dieser Zeit bisher jedoch noch nicht. Höchste Zeit also, dies zu ändern - mit Hilfe der REGIONALE 2013 und dem Projekt „Das keltische Erbe Südwestfalens“.
Die Relikte der Keltenzeit sollen wissenschaftlich neu aufgearbeitet und für die Bevölkerung und Besucher der Region sichtbar und erlebbar gemacht werden. Ideengeber ist die Stadt Bad Berleburg, die für das Projekt mit Partnern aus der Wissenschaft wie der Ruhruniversität Bochum oder der Philips-Universität Marburg zusammen arbeitet. Nicht zuletzt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe mit seiner Archäologie-Abteilung unterstützt das Vorhaben.
Über die gesamte Region Südwestfalen sind sogenannte Ringwallanlagen – gemeint sind Befestigungen und erste Siedlungen – verstreut. Für den Laien sind sie jedoch kaum zu erkennen. Mit neuester Computer-Technik kann die Landschaft nun digital erfasst und die Standorte ausfindig gemacht und ausgewertet werden. Der Griff zu Schaufel und weiteren Ausgrabungs-Werkzeugen ist somit nur noch in Einzelfällen notwendig. Die wissenschaftliche Analyse und Forschung ist jedoch nur ein Teil des Projektes. „Zusammen mit Vertretern aus der Kultur muss in einem zweiten Schritt überlegt werden, wie die Funde und Ergebnisse so aufbereitet werden können, dass sie über die Grenzen der Region hinweg begeistern können“, sagt Martin Müller, Projektverantwortlicher bei der Südwestfalen Agentur.
Auch Geschäftsführer Dirk Glaser ist von Idee überzeugt. „Mit der Regionale und ihren Projekten zeigen wir damit auch die erfolgreiche Entwicklung der Industriegeschichte Südwestfalens auf: von den keltischen Wurzeln über das Projekt WasserEisenLand bis hin zur Zukunft mit der Automotive Kompetenzregion“, sagt Glaser.
Mit der Vergabe des ersten Sterns ist das Projekt in den weiteren Qualifizierungsprozess der REGIONALE 2013 aufgenommen. Diese erste Wertung wird für eine herausragende Idee vergeben, die sich nun weiterentwickeln muss. Erst mit dem dritten Stern kann das Projekt im Rahmen der REGIONALE 2013 umgesetzt werden und die entsprechenden Fördergelder erhalten.
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Alle Informationen und Details zum 4. Südwestfalentag am 25. September 2011 in Lüdenscheid finden Sie hier.
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