Neue Flaniermeile „Henne-Boulevard“ in Meschede

starstar 08.07.2009
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Fotos: Stadt Meschede

Fotos: Stadt Meschede

Der „Henne-Boulevard“, eine fast zwei Kilometer lange Flaniermeile zwischen Mescheder Innenstadt und Hennesee, ist das Aushängeschild und das verbindende Element von „WissenWasserWandel[at]meschede.de – eine Hochschulstadt im Fluss“. Das Projekt der REGIONALE 2013 hat jetzt den zweiten Stern verliehen bekommen, das heißt die Idee und die weitere Projektentwicklung wurden weiter ausgearbeitet.

Die Stadt Meschede beabsichtigt, die Henne zwischen Staumauer und Mündung in die Ruhr in das Stadtbild zu integrieren und wieder erlebbar zu machen. Die Innenstadt soll so an den Hennesee angebunden und dazu die Henne in weiten Teilen freigelegt und ihr Flusslauf umgestaltet werden. „Viele Städte haben in den vergangenen Jahrzehnten ihre natürliche Beziehung zu den Flüssen verloren und vielfach das Wasser aus dem Stadtbild ausgeschlossen. Heute erkennt man, dass dies ein Fehler war. Das „Leben am Fluss“ bekommt neue Bedeutung für die Attraktivität einer Stadt“, sagt Dirk Glaser, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur.

Bei der Entwicklung des Projektes liegt der künftige Fokus zunächst auf drei Maßnahmen: Die Teilprojekte „Ruhr-Promenade / Henne-Boulevard“, „Stadtpark“ sowie „Henne-Boulevard / Hennedamm“ werden durch Wettbewerbsverfahren weiter ausgearbeitet. Hiermit sollen für die gesamte Projekt-Entwicklung Impulse gegeben und privates Engagement geweckt werden. Ein Masterplan garantiert dabei den inhaltlichen und räumlichen Zusammenhang aller Einzelmaßnahmen.

In einer „Kreativwoche“ hat die Stadt im November 2009 zusammen mit externen und regionalen Fachleuten Leitlinien und Maßnahmen entwickelt. Die Bürgerinnen und Bürger wurden dabei in die Planungen und Überlegungen miteinbezogen.

Meschede hat bereits in den vergangenen Jahren einiges dafür getan, um als Standort der FH Südwestfalen für Studenten und junge Familien attraktiver zu werden. Das Projekt ist ein weiterer Meilenstein mit zahlreichen Maßnahmen:
• In der Innenstadt soll die Henne freigelegt und erlebbar gemacht werden
• Außerhalb des Stadtzentrums soll der Fluss renaturiert werden
• Mit diesen Veränderungen soll eine Verbindung zwischen Innenstadt und Landschaftsraum sowie zwischen Ruhrmündung und Hennestaumauer geschaffen werden

„Das Projekt ist geprägt von der Zusammenarbeit verschiedener Akteure. Gemeinsam soll Meschede als Kreisstadt und Hochschulstandort attraktiver gestaltet werden, um die Basis für die Zukunft zu schaffen. Die Kreativwoche hat beispielhaft gezeigt, wie man die Bürgerinnen und Bürger in die Planungen einbezieht“, sagt Dirk Glaser.

Projektstandort:

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