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Welt am Sonntag - Beilage 2015

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Südwestfalen punktet: 3,5 Mio. EUR für Zukunftsprojekte

Die Würfel sind gefallen – Südwestfalen könnte schon bald gut 3,5 Millionen Euro in zukunftsweisende Projekte der Wirtschaftsförderung investieren. Dabei erhält die Region Förderung aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), die durch das NRW-Wirtschaftsministerium über den Projektaufruf „Regio.NRW“ zur Verfügung gestellt werden. 

Eine Jury hat jetzt die fünf südwestfälischen Projektideen zur Förderung weiterempfohlen und somit den Weg für weitere Maßnahmen geebnet, die die Region in ihrer Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit unterstützen.  „Südwestfalen hat mit gutem Konzept und klugen Projektideen überzeugt. Jetzt können wichtige Zukunftsthemen unserer Region mit neuer Kraft angegangen werden“, freute sich Hubertus Winterberg, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur, über das positive Votum der Jury. „Dieser Erfolg ist Ergebnis und Beleg des guten Miteinanders in Südwestfalen. Darauf können wir stolz sein.“

Die Bandbreite der eingereichten Wettbewerbsbeiträge ist groß und reicht vom Thema „Mittelstand 4.0“ über das „Zukunftslabor Einzelhandel Südwestfalen 2020“ und „Innovationsfabrik“ bis hin zum „Gesundheitscampus – gesund.leben.lernen“ und der „Südwestfälischen Qualitätsoffensive der Willkommenskultur“. Mit regionalen Partnern hatte die Südwestfalen Agentur im Frühjahr ein Integriertes Handlungskonzept entwickelt, das den Handlungsbedarf aufzeigte und die Projekte mit einer gemeinsamen Zielrichtung verband.

„Ein starkes Land braucht starke Regionen, die sich spezialisieren und ihre Stärken ausbauen“, sagte Wirtschaftsminister Garrelt Duin bereits zum Start des Wettbewerbsaufrufs. „Deshalb wollen wir die Akteure vor Ort darin unterstützen, Strategien und Projekte umzusetzen, die ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern.“ Die Qualität der ausgewählten Projekte sei beeindruckend, unterstrich der NRW-Wirtschaftsminister nach Abschluss der zweiten Wettbewerbsstufe. Ein Großteil befasse sich mit der Digitalisierung; das sei ein gutes Zeichen für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen.

Landesweit wurden 44 Projekte zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung der Regionen in Nordrhein-Westfalen ausgewählt. Die entsprechenden Förderanträge können jetzt bei den zuständigen Bezirksregierungen gestellt werden. Erste Bewilligungen sollen noch in diesem Jahr erfolgen.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Projekten und Zitate der Hauptverantwortlichen entnehmen Sie bitte den folgenden Projekt-Steckbriefen:

Zukunftslabor Einzelhandel Südwestfalen 2020
Kurorte in Südwestfalen: Gesundheitslabor "gesund.bewegen.leben"
Innovationsfabrik Südwestfalen
Mittelstand 4.0 Südwestfalen
Südwestfälische Qualitätsoffensive der Willkommenskultur

Den Zeitungsbericht zum Thema finden Sie hier.

 

 

Uni Siegen forschungsstark

Die Universität Siegen schärft ihr Profil in der Forschung, vor allem in den Ingenieurwissenschaften. Das hat der neu veröffentlichte „Förderatlas 2015“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bestätigt. Der Förderatlas zeigt mit Zahlen, Daten und grafischen Darstellungen die Forschungsleistungen von Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland auf. Im Wissenschaftsbereich „Ingenieurwissenschaften“ ist die Universität Siegen unter den forschungsstärksten deutschen Hochschulen (Top 40) und damit hervorragend positioniert. Die Gesamtzahl der geförderten Universitäten und Fachhochschulen im Förderatlas beträgt 210.

 

Der Förderatlas listet Rankings anhand der Summe von DFG-Drittmittel-Bewilligungen auf. Drittmittel sind Fördergelder für Forschungsvorhaben, die von „Dritten“ außerhalb der Grundfinanzierung der Länder zur Verfügung gestellt werden. Allein an DFG-Bewilligungen konnte die Universität Siegen von 2011 bis 2013 insgesamt 22,8 Millionen Euro einwerben. Neben der DFG fördern auch die Europäische Union, das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) oder Stiftungen die Forschung in Siegen.

 

Mit diesen Geldern hat die Universität zusätzliche Stellen für Professoren und Mitarbeiter geschaffen, die Stadt und Region zu Gute kommen. Dadurch entstanden insgesamt 335 Arbeitsplätze. Neue Kolleginnen und Kollegen erhöhen zudem die Forschungsqualität an der Universität Siegen, erleichtern die interdisziplinäre Zusammenarbeit und verbessern das Angebot für Studierende.

 

Im Ranking der Hochschulen mit den höchsten DFG-Bewilligungen für 2011 bis 2013 im Wissenschaftsbereich „Ingenieurwissenschaften“ schneidet die Uni Siegen mit Platz 29 (11,7 Millionen Euro) sehr gut ab. Noch besser ist die Einstufung im Ranking der Drittmittel-Bewilligungen pro Wissenschaftler. Hier geht es um die Summe der Bewilligungen gemessen an der Anzahl der Wissenschaftler, die Universität Siegen belegt Platz 27. „Wir haben in dieser Kategorie bessere Werte erzielt als prominente Institutionen wie die Universität Stuttgart (Platz 29) oder die TU München (Platz 33). Über diese sehr positive Positionierung in den Ingenieurwissenschaften freuen wir uns sehr“, sagt Prof. Dr. Peter Haring Bolívar, Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs.

 

Ein Erfolg für die Universität Siegen ist außerdem die hervorragende Attraktivität als Gasthochschule für internationale Wissenschaftler. Der Förderatlas bestätigt dies durch die Zahlen der Stipendienprogramme der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Stipendiaten können ihre Hochschule frei auswählen, die Anzahl der ausländischen Wissenschaftler beweist die Attraktivität des Standorts. In den Ingenieurwissenschaften ist die Universität Siegen bei der AvH und dem DAAD unter den 20 besten Standorten in Deutschland platziert.

UTOPIA Südwestfalen am 19. September in Hilchenbach-Müsen

Tote Hose? Land-Ei? Keine Zukunft? Von wegen... oder vielleicht doch? Was junge Leute bewegt, was sie vermissen, wie sie ihre Zukunft in der Region gestalten möchten – all das steht im Mittelpunkt der „UTOPiA Südwestfalen“, die am Wochenende 19./20. September in  Hilchenbach-Müsen stattfindet. 

 

Die Südwestfalen Agentur lädt in Kooperation mit den Sparkassen in Südwestfalen junge Leute zwischen 16 und 22 Jahren ins Siegerland ein – zum Nachdenken, Andenken, Querdenken, Über-den-Tellerrand-Hinausdenken und Vorausdenken. Junge, engagierte Menschen sollen an zwei Tagen die Möglichkeit haben, neue Ideen zu entwickeln und das künftige Leben in Südwestfalen selbst  mitzugestalten. „Anpacken statt Meckern“ heißt das Motto – mitzubringen sind dabei nur Herz und Verstand sowie gute Laune. Für die Teilnehmer ist die Veranstaltung kostenlos.

 

„Wir wollen mit jungen, engagierten Menschen in den Dialog kommen, die die Region aus einer ganz anderen Perspektive sehen“, so Hubertus Winterberg, Geschäftsführer der Südwestfalen-Agentur GmbH. „Von ihnen wollen und können wir viel lernen, Anregungen und Ideen aufnehmen, um neue Prozesse anzustoßen und die Region weiterzuentwickeln.“ Denn eines steht fest: Durch die demografische Entwicklung steht Südwestfalen vor vielen Herausforderungen, um eine attraktive Region zum Leben und Arbeiten zu bleiben. „Die Zukunft unserer Region hängt stark davon ab, wie die jungen Menschen Südwestfalen als Perspektive für ihren persönlichen Weg wahr- und annehmen“, fügt Landrat Dr. Karl Schneider als Aufsichtsratsvorsitzender der Südwestfalen Agentur hinzu. Was sie in den Dörfern und Städten hält, was sie hinauszieht, was aus ihrer Sicht für eine starke Region Südwestfalen getan werden muss - diesen Fragen wollen die Teilnehmer der Workshops und Diskussionsrunden auf den Grund gehen.

 

Alles kann – nichts muss! Mit Shuttle-Bussen werden die Teilnehmer am Samstag, 19. September, bis 12 Uhr nach Hilchenbach-Müsen gebracht. Am Nachmittag gibt es unterschiedliche Workshops, in denen die Teilnehmer frei denken und diskutieren können. Am Abend sind Chillen und Grillen im Freibad, Abendessen und eine exklusive Party angesagt. Am Sonntag, 20. September, präsentieren die Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre Ergebnisse im Rahmen des „(Zukunfts-)Tag der Dörfer“ mit Vertretern aus ganz Südwestfalen, bevor gegen 15 Uhr die Shuttle-Busse wieder in die Region zurückfahren. 

 

„Ich bin gespannt, welche kreativen und spannenden Ideen entstehen“, freut sich auch Stefan Brunswieck, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Hilchenbach. „Wenn engagierte, motivierte junge Leute zusammenkommen, werden sicher viele tolle Projekte ins Leben gerufen, von denen wir letztlich alle profitieren können.“

 

Wer sich an der „UTOPiA Südwestfalen“ beteiligen möchte, sollte die Internetseite www.utopia-suedwestfalen.com besuchen und sich dort um die Teilnahme bewerben. Bewerbungsschluss ist der 13. September 2015.

5. Tag der Dörfer mit dem Schwerpunkt "Junges LandLeben" in Müsen

Das Dorf Müsen, die Südwestfalen Agentur und die Stadt Hilchenbach laden für Sonntag, 20. September, zum 5. „Tag der Dörfer“ ins Bürgerhaus Müsen ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Thema „Junges LandLeben“ – angelehnt an die Veranstaltung „UTOPiA Südwestfalen“, die tags zuvor an gleicher Stelle stattfinden wird.  

 

Ab 10.45 Uhr sind alle Interessierten willkommen. Ziel soll es sein, gemeinsam Leitgedanken für „Junges LandLeben“ zu erarbeiten. Gemeinsam mit den aktiven Jugendlichen wollen die Gäste überlegen, was für junge Menschen das moderne Landleben ausmacht und welche Rahmenbedingungen sie  benötigen, um sich in den Dörfern einzubringen, dort auch zu bleiben oder – wenn sie durch Ausbildung und Studium in die Ferne ziehen – mal wieder zu kommen. Das Dorf soll für alle Generationen lebenswert sein und bleiben. Deshalb soll der Tag auch dazu dienen, Erfahrungen zwischen allen Dorfaktiven – ob jung ob alt – auszutauschen, überdörfliche Kooperation zu fördern und das Selbstbewusstsein der südwestfälischen Dörfer in ihrer Gesamtheit zu stärken sowie den Wissenstransfer in der Dorfentwicklung zu ermöglichen. 

 

Ab 11 Uhr werden im Tag-der-Dörfer-Forum im Müsener Bürgerhaus die UTOPiA-Projekte sowie ausgewählte „junge“ Projekte aus Südwestfalen präsentiert. Im Anschluss sollen Leitgedanken zum Thema „Junges LandLeben – Darauf kommt es an“ in der Diskussion mit allen Teilnehmern formuliert werden. 

 

Nach der Mittagspause unterhält das Hilchenbacher Jugendkulturprojekt „Young Stage“ die Besucher. Die Jugendlichen präsentieren bei ihrem Auftritt eine abwechslungsreiche Mischung aus Musik, Theater und Tanz. Der Nachmittag ist schließlich Exkursionen mit unterschiedlichen Schwerpunkten gewidmet – angefangen von Aktionen und Ideen des Bürgerforums „Müsener für Müsen“ unter dem Motto „Zurück in die Zukunft“ über das Thema „Junges Land(er)Leben“ mit der Müsener Jugend und „Müsen öwerm Wasser!“ bis hin zu einer „Reise in die Welt der Fantasie“, die sich dem REGIONALE-Projekt „Kultureller Marktplatz“ widmet und damit zum Kultur, Sport- und Freizeitzentrum in Dahlbruch führt. Im von der Universität Siegen veranstalteten, so genannten Urban Game „Hide, Seek’n Shoot!“ haben die Gäste zudem die Möglichkeit, in Form eines Spiels im öffentlichen Raum neue Perspektiven mit Blick auf den Stadtteil Müsen einzunehmen.

 

„Wir können viel von jungen Menschen lernen und ihre Anregungen aufnehmen – bestenfalls sogar mit ihnen gemeinsame Projekte entwickeln“, erläutert Dr. Stephanie Arens, Leiterin des Bereichs LandLeben bei der Südwestfalen Agentur. „Was die Jugendlichen und jungen Erwachsenen tags zuvor erarbeiten, wollen wir beim Tag der Dörfer vorstellen und in die öffentliche Diskussion bringen.“ Denn eines macht sie ganz deutlich: Besonders der ländliche Raum hat mit den Auswirkungen des demografischen Wandels zu kämpfen. Höhere Leerstandszahlen und steigende Kosten für Infrastruktur führen zu schwerwiegenden Problemen. „Das Positive ist aber, dass sich viele Menschen haupt- oder ehrenamtlich in kreativen und strategischen Zukunftsprojekten engagieren“, unterstreicht sie. Damit werde nicht nur die Attraktivität des ländlichen Raumes gesteigert, sondern zu einem echten Innovationsraum gemacht.

 

Die Stadt Hilchenbach freut sich nach Lützel im Jahr 2011 erneut Gastgeber beim Tag der Dörfer zu sein. Hans-Jürgen Klein, Fachbereichsleiter Bürgerdienste, dankt Jens Weigand und seinem engagierten Team, dass Müsen unmittelbar nach dem Hafenfest bereit ist, ein weiteres Großereignis durchzuführen und mitzugestalten: „Wir wünschen uns, dass dieser Einsatz honoriert wird und viele Besucher aus Südwestfalen, aber auch aus Hilchenbach selbst die Gelegenheit nutzen, sich vor Ort über „Junges LandLeben“ zu informieren und auszutauschen.

 

Wer am Tag-der-Dörfer-Forum und einer der Exkursionen und oder am Urban Game teilnehmen möchte, sollte sich bis Sonntag, 13. September anmelden bei Dr. Stephanie Arens, E-Mail: zukunft-der-doerfer@suedwestfalen.com oder Fax: 02761/8351129 bzw. bei Jens Weigand vom Bürgerforum Müsen unter Telefon 0171/7325877. Den Flyer mit weiteren Informationen gibt’s hier zum Download

Haferkiste 2015

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