Marketingclub Südwestfalen

„Engagiert. Emotional. Exklusiv. Best praXis!“ präsentiert der MC seinen Mitgliedern die ganze Welt des Marketings.

Interview mit Heinrich Wittschier

Wie kam es zu Ihrem Umzug nach Südwestfalen?

Zum Umzug kam es dadurch, dass ich einen Partner für meine wachsende Firma suchte und den dann in Herrn Echterhage gefunden habe. Damit sind wir nach Neuenrade gezogen – von Essen aus und Hattingen. In Hattingen war der Betrieb, in Essen war mein Wohnsitz.

Sind Sie mit Ihrer Familie umgezogen?

Nein, nur mein Sohn ist praktisch mitgezogen.

Und wie konnten Sie ihn überzeugen, dass er mit hierher kommt?

Es war schwierig. Er ist ungefähr 3-4 Jahre bestimmt immer von Essen aus hierher gefahren. Er ließ sich letztendlich überzeugen hierher zu ziehen. Er hat inzwischen ein Haus gebaut und hat Familie – zwei kleine Kinder – und ist inzwischen begeistert von der Gegend hier.

Bereuen Sie den Umzug?

Nein, auf keinen Fall. Es war die richtige Entscheidung. Für mich persönlich im privaten Bereich und auch auf die Firma bezogen.

Was gefällt Ihnen hier besonders gut, was Sie in der Stadt vermissen würden?

Ich hatte immer schon ein bisschen den Hang zum ländlichen Charakter und ich habe auch im Essener Süden gewohnt, wo es auch schon ein bisschen ländlich war. Da bin ich allerdings 1972 hingezogen. Heute ist es dort natürlich auch ziemlich zugebaut – das ist jetzt eine exklusive Wohngegend. Aber ich hatte immer schon den Hang zum Ländlichen.

Heinrich Wittschier ist Geschäftsführer der DST Dauermagnet-System Technik GmbH, die zur Echterhage Holding gehört. Lange Zeit wohnte er in Essen, bis er in Neuenrade seine neue Heimat fand. In seiner Freizeit fährt er gerne Rad, wandert und beschäftigt sich mit Magnettechnik.

Die Echterhage GmbH ist ein interessanter Arbeitgeber. Hier erfahren Sie mehr!

 

Quelle: Echterhage GmbH, Heinrich Wittschler, Stand: 2014

Südwestfalen - eine der drei Top-Industrieregionen Deutschlands

Südwestfalen gehört zu den drei stärksten Industrieregionen Deutschlands.  Die Unternehmensstruktur ist in erster Linie durch einen hohen Mittelstandsanteil und mehr als 150 Weltmarktführer geprägt.

Eine breite Branchen- und Produktpalette macht die Region besonders robust gegen konjunkturelle Schwankungen. Sie reicht von A – Z, von Armaturen, Bodenbelägen, Bier und Leuchten über Maschinen, Möbel, Textilien, Schalter und Sportartikel bis zu Zulieferteilen und Zement. Regionale Schwerpunktcluster sind in den Bereichen Automotive, Maschinenbau, Gebäudetechnik sowie Gesundheits- und Holzwirtschaft zu finden.

Vor allem die vielen Mittelständler oder Familienunternehmen in Privatbesitz verfolgen ausgeprägte Nischenstrategien. Viele von ihnen haben sich dabei eine im Weltmarkt führende Rolle erarbeitet. Mehr als 150 Weltmarktführer aus Südwestfalens Industrie haben die IHKs Arnsberg, Hagen und Siegen bis heute ermittelt. 85 % davon sind ausgesprochene Familienunternehmen. Ihnen kommen die kurzen Entscheidungswege sehr entgegen. Mit  maßgeschneiderten Produkten und Dienstleistungen und herausragenden Produkt-eigenschaften punkten sie auf den Weltmärkten.

Die Personalpolitik zeichnet sich in der Regel durch eine große Stetigkeit und Langfristigkeit aus. Da gibt es kein Hire-and-Fire: Know-how und Engagement der meist hoch qualifizierten Mitarbeiter sind unverzichtbar für den Markterfolg und werden entsprechend wertgeschätzt. Attraktive Anreiz- und Personalentwicklungssysteme sowie Investitionen in Aus- und Weiterbildung sind überdurchschnittlich ausgeprägt. Umgekehrt ist auch die Loyalität der Mitarbeiter zur Firma groß und damit auch die Bereitschaft, für den Kunden das Beste zu geben. Alles echt eben.

Seit jeher ist die Industrie der Motor der wirtschaftlichen Entwicklung. Nahezu jeder zweite Beschäftigte (exakt 47,3 %) arbeitet an Produkten „Made in Südwestfalen“. Das ist ein bundesweiter Spitzenwert, der nur noch von zwei Regionen in Baden-Württemberg geringfügig übertroffen wird. NRW-weit liegt der Anteil der Beschäftigten im produzierenden Gewerbe mit knapp 30 % und auch im Ruhrgebiet, das selbst heute noch als Synonym für die Industrieregion schlechthin gilt, verdient nicht einmal jeder dritte Beschäftigte sein Brot im Produzierenden Gewerbe.

Einer der TOP-Gründe für Südwestfalen ist somit die Industriestärke. HIER finden Sie weiterführende Informationen zum Thema!

 

Quelle: Text und Foto: IHK Arnsberg

Mein Leben in Südwestfalen - ein Interview mit Christina Lütkenhaus

 Seit wann wohnen Sie warum in Südwestfalen?

Ich lebe schon seit meiner Geburt in Drolshagen. Ich hab es zwar mal kurz woanders probiert, aber hier hat es mir einfach besser gefallen.

Was würden Sie vermissen, wenn Sie jetzt woanders hinziehen müssten?

Ach Gottchen! Meine Freunde, mein ganzes soziales Umfeld, mein Lieblingsbäcker mit seinen leckeren Brötchen, die schöne Landschaft hier, natürlich meine Arbeit – ich könnte noch stundenlang aufzählen! Mein Herz ist einfach hier in Drolshagen!

Was sind Ihre Hobbies, können Sie sie in Drolshagen verwirklichen?

Also ich bin alleinerziehende Mutter, habe zwei Kinder, bin voll berufstätig. Eigentlich sind meine Kinder mein Ein und Alles – und natürlich auch mein Hobby. Naja, obwohl – ich habe hier in Drolshagen zusammen mit „Drolshagen Marketing“ eine kleine Kinderwerkstatt aufgebaut. Damit habe ich meine Berufung zum Beruf gemacht, das ist natürlich ganz toll. Die Kinderwerkstatt findet einmal wöchentlich statt und Kinder aus Drolshagen können kommen, um dort kreativ zu sein. Ich glaube auch, dass das nur möglich war, weil wir so eine schöne kleine Stadt sind. Man kennt sich einfach, hat kurze, unbürokratische Wege. Man kann seine Projektideen ganz schnell verwirklichen. Also für mich ist das die ideale Lösung, Kinder und Beruf unter einen Hut zu bringen.

Ich mag Drolshagen, weil...

Hier gibt es so viele charmante Sturköpfe, die ich alle total gerne mag – und zum Glück habe ich auch alle zu nehmen gelernt. Das macht einfach Spaß hier! Außerdem finde ich es total gut, dass hier Traditionen viel wert sind und gelebt werden. Zum Beispiel Karneval oder das Ernte- und Tierschaufest - da gibt es ganz viel und das ist mir auch wichtig. Oder auch die Schützenfeste auf den Dörfern: Da werden auch an die Kinder ganz wichtige Werte vermittelt und das finde ich auch toll.

Christina Lütkenhaus ist 33 Jahre alt und allein erziehende Mutter zweier Kinder. Die gebürtige Drolshagenerin arbeitet seit dem Abitur im sozialen Bereich.

Quelle: Vielen Dank an Drolshagen Marketing e.V. Ein engagierter Verein, der viel bewegt: http://www.drolshagen-marketing.de/

Mein Leben in Südwestfalen - ein Interview mit Christa Schmidt-Bender

Seit wann wohnen Sie warum in Südwestfalen?

Seit meiner Geburt lebe ich in dem kleinen Ort Dirkingen in der Nähe von Drolshagen. Ich hatte nie das Bedürfnis von hier fort zugehen!

Was würden Sie vermissen, wenn Sie jetzt woanders hinziehen müssten?

Ich würde die Natur, die mich umgibt, vermissen.  Diese Freiheit, einfach rauszugehen und direkt in den Wiesen zu stehen, in den Wald in unmittelbarer Nähe! Ich würde vermissen, dass ich einfach tun und lassen kann, was ich will. Mir guckt keiner auf die Finger. Mein nächster Nachbar ist fünfhundert Meter weit entfernt. Ich bin früher im Bikini Trecker gefahren, ich könnte heute in meinem Schlafanzug die Mülltonne an die Straße (150m) bringen, ich bin eigentlich immer unbeobachtet. Das ist eine große Freiheit.

Was sind Ihre Hobbies, können Sie sie in Drolshagen verwirklichen?

Zu meinen Freizeitaktivitäten zählen auch das Joggen und Radfahren. Zahlreiche Wanderwege bieten dazu unzählige Möglichkeiten. Ich starte direkt von meiner Haustür aus. Außerdem liebe ich es, einen Gemüsegarten anzubauen, da habe ich natürlich auch die besten Möglichkeiten hier.

Ich mag Drolshagen, weil...

Weil Drolshagen ein kleines Städtchen ist, wo man immer wieder bekannte Leute trifft. Es ist nicht so anonym wie eine große Stadt. Man kennt sich aus, man kennt jeden kleinen Laden, den Besitzer davon, das gesamte Drumherum.

Was ist für Sie noch Besonders in der Region?

Ich habe zwar technische Zeichnerin gelernt, aber in meiner Firma habe ich die Möglichkeit gehabt, in die Position eines Technikers vorzudringen. In einer größeren Stadt wäre das, denke ich, schwieriger, weil man dafür diese Ausbildung vorweisen muss. Durch die kleineren Betriebe hier haben viele Menschen die Möglichkeit, auch ohne lange Weiterbildungen höhere Positionen zu bestreiten: Allein durch ihre Leistungen und Qualifikationen, die sie sich erarbeitet haben.

 

Christa Schmidt-Bender ist 1968 in Drolshagen geboren. Nach dem Abschluss der Mittleren Reife, lernte sie technische Zeichnerin. Heute arbeitet Christa als Technikerin und lebt auf einem ehemaligen Bauernhof in Drolshagen.

Quelle: Vielen Dank an Drolshagen Marketing e.V. Ein engagierter Verein, der viel bewegt: http://www.drolshagen-marketing.de/

Aufstehen, ab ins Bad, duschen.
Die Lampe von Erco sorgt fürs nötige Licht, der erfrischende Wasserstrahl sprudelt aus einer Armatur von Grohe. Beim Frühstück duftet der Kaffee, frisch aufgebrüht in einer neuen "Severin Café 2", aus einer Tasse von Ritzenhoff, der gesunde O-Saft wird aus einem kunstvoll bemalten Glas getrunken - ebenfalls ein Ritzenhoff- Designprodukt. Anschließend Zähneputzen mit der elektrischen Zahnbürste, auch von Severin. 

Dann ab ins Büro, wo man zum eleganten Anzug natürlich edle Herrenstrümpfe von Falke trägt. Zuhause machen sich die "Großen" auf den Schulweg - mit Fahrrädern von Kettler. Die Kleine wird von Mama mit dem Auto zum Kindergarten gebracht, wahrscheinlich sorgt ein im Sauerland gefertigtes Fahrwerk für die optimale Straßenlage. 

Endlos ließe sich diese Liste fortsetzen, denn "Made in Sauerland" ist eine ziemlich beeindruckende Erfolgsgeschichte.

Schön, das so viele tolle Produzenten ihr Qualitätsprodukte bei uns anfertigen - noch schöner, dass viele der entsprechenden Werksverkäufe zum entspannten und günstigen Shoppen einladen!

Auf der Webseite des Sauerland-Tourismus können Sie ganz einfach nachschauen, welche Produkte und Hersteller Sie besonders interessieren - und auf geht´s zum Shop der Produktionsstätte. 

Viel Spaß beim Shoppen!

Quelle: Sauerland Tourismus e.V. / Stand: 09.01.2017

Umzug von Augsburg nach Südwestfalen

"Das ist es - so wollen wir leben"

Sommernachtstraum: Rehkitze im Garten, Glühwürmchen bei Nacht. Titia und Judith Grefe bildeten die Vorhut. Zusammen schauten sie sich das denkmalgeschützte Kötterhaus von 1780 an. Mutter und Tochter wussten sofort: „Das ist es – so wollen wir leben!“ Seit Mitte 2009 wohnt die Familie in dem Fachwerkbau mit dem großen Garten am Waldrand in Werdohl. Abgeschieden und doch relativ zentral: Die Autofahrt ins Dortmunder Zentrum dauert eine halbe Stunde, der Weg nach Lüdenscheid sogar nur zehn Minuten.

Klaus Grefe (44) erklärt: „Wir sind in der komfortablen Situation, unseren Standort frei wählen zu können.“ Er und seine Frau Judith (46) führen als Selbstständige ein Team von Wirtschaftspsychologen und beraten Unternehmen bei der Gewinnung von Fachkräften. Die Stadt Augsburg, in der sie zuvor in einer typischen Vorort-„Schlafsiedlung“ wohnten, wollten sie zugunsten einer ländlichen Region verlassen. Lange waren die drei auf der Suche nach etwas Besonderem, zunächst im Großraum München. Das, was dort angeboten wurde, gefiel ihnen jedoch nicht oder war unangemessen teuer.

Zahlreiche attraktive Angebote

Judith Grefe machte den Vorschlag, in Südwestfalen auf die Suche zu gehen. Von Villen bis hin zu Bauerhäusern – schon bald lagen zahlreiche attraktive Angebote vor. Bei dem Anwesen in Werdohl passte dann alles zusammen. Ganz fremd ist die Familie nicht in der Region. Judith Grefe stammt aus Dahle bei Altena, wo ihre Eltern heute noch leben. „Es waren aber keine familiären Gründe, die uns bewegt haben, diesen Schritt nach Südwestfalen zu gehen, sondern eher der Vergleich mit den Regionen, in denen wir bis dato gelebt hatten“, betont sie. „Wenn wir zum Beispiel einkaufen mussten, war der ganze Nachmittag weg. Hier in Werdohl gibt es alles, was man so braucht, in einem Kaufhaus.“

Bei der Gartenarbeit ist „tierisch“ viel los

Ein Abschied war es schon, damals 2009, und „erst mal ein bisschen komisch“, gibt Titia zu. Die Zwölfjährige war traurig darüber, dass sie ihre Freundinnen in Augsburg zurücklassen musste. Doch jetzt besuchen sie sich in den Ferien gegenseitig. Auf ihrer heutigen Schule, dem Zeppelin-Gymnasium in Lüdenscheid, hat sie schnell neue Gefährtinnen gefunden. Auch Titia findet das Leben mitten in der Natur toll – das erste Mal allerdings, als sie aufwachte und ein Reh vor ihrem Fenster sah, erschrak sie. Rehkitze im Garten, kaum störende Straßenbeleuchtung, stattdessen in den Sommernächten Glühwürmchen.

„Ein echter Sommernachtstraum!“ Noch immer steht sie so manches Mal „mit offenem Mund“ da, ob all der Schönheit, die ihnen einfach geschenkt wurde. Ihr Mann teilt diese Begeisterung. Er hat sogar schon öfter Füchse, Dachse und Feuersalamander gesehen. Klaus Grefe, zuständig für die Gartenarbeit, hat – aller Tierliebe zum Trotz – einen Zaun um das Grundstück gezogen. Alles will die Familie schließlich nicht mit den Rehen teilen.

Mehr Sein als Schein

 

Was macht die Region so attraktiv? „Man lebt entspannt und ohne Großstadt-Stress. Wir sind hier weniger abgelenkt und haben viele kreative Ideen“, erklärt Klaus Grefe. „Wir leben hier, wie die Zeitschrift ,Landlust‘ das Landleben beschreibt, jedoch mit der direkten Anbindung an das Business.“ Die mittelständische Wirtschaft am Standort sei eine durchaus „attraktive Klientel“ und die Region – auch kulturell und was die Freizeitangebote angehe – „sehr spannend“. Grefe sieht nicht nur für sein Unternehmen „gute Chancen für eine positive Weiterentwicklung“. Zudem sind die Menschen hier „bodenständiger und ehrlicher“, nicht so „oberflächlich Schickimicki“. In der Region gelte eher: mehr Sein als Schein. Dass die Menschen allerdings zurückhaltender sind, hat der Familie den Start nicht erleichtert: Im Internet und in Zeitungen haben die Grefes nach Informationen über die Region gesucht. Das Angebot war sehr begrenzt. Sie hätten sich sicher schneller eingewöhnt, „wenn einen der ein oder andere angesprochen“ oder „eine Tür geöffnet“ hätte. Trotzdem – die Entscheidung, nach Werdohl zu ziehen, bedauert keiner der drei.

Quelle: Regionale-Magazin Südwestfalen (Winter 2013)

5. Industrieregion Nr. 3 in Deutschland

Der fünfte von zehn guten Gründen für die Region besagt: Ja, es ist wahr! Südwestfalen ist tatsächlich eine der stärksten Industrieregionen und somit Produktionsstätten Deutschlands.

Südwestfälische Unternehmen besetzten Marktnischen, in denen sie oftmals weltweit führend sind. Weil es hier, wunderbar eingebunden in die schöne Naturlandschaft, so viele Industrieunternehmen gibt, ist Südwestfalen mit einem Beschäftigtenanteil von 47,3 % im produzierenden Gewerbe Deutschlands Industrieregion Nr. 3. Nur in Villingen-Schwenningen (52%) bzw. Heidenheim-Aalen (50%) sind die Anteile höher. In Nordrhein-Westfalen ist Südwestfalen sogar die unbestrittene Nummer 1.

Kein Wunder, bei der Vergangenheit: Jahrhundertelang war die Verhüttung und Weiterverarbeitung von Eisen und anderen Metallen der prägende Faktor für die südwestfälische Region. Wichtige Produktionszweige wurden im 20. Jahrhundert die Oberflächenveredelung, der Maschinenbau, die Elektroindustrie, die Kunststoffindustrie und der Fahrzeugbau.

„Südwestfalen stellt als Industrie- und Technologiestandort ein Positiv-Beispiel einer prosperierenden Region im metropolenfernen, ländlichen Raum NRWs dar“, schreibt die geografische Kommission für Westfalen. Die starken Branchen Südwestfalens sind bundesweite Leistungsträger. Ein absoluter Irrglaube also, dass ländliche Regionen grundsätzlich strukturschwach sind. Im Falle Südwestfalens ist diese Annahme vollkommen und absolut falsch. Denn: Nur ein Zwölftel der gesamten NRW-Bevölkerung lebt in Südwestfalen. Das sind rund 8,3 %. Diese 8,3% erwirtschaften aber 12 % der gesamten Bruttowertschöpfung.

Weil man sich das in Euro besser vorstellen kann, hier einmal die entsprechenden Zahlen. 2009 kamen in ganz NRW 104,4 Milliarden Euro an Bruttowertschöpfung zusammen, zu denen Südwestfalen 34,6 Milliarden beigetragen hat. Ein eindrucksvoller Wert, der damit zusammenhängt, dass sich Südwestfalen seit den achtziger Jahren zum Beispiel gegenüber dem Ruhrgebiet auch wirtschaftlich hervorragend entwickelt hat... und weiterhin mit über 80.000 gemeldeten Unternehmen auf Wachstumskurs ist.

Echt?

Ja!

  • Recherchieren Sie hier mehr über die Wirtschaftskraft der Region!
  • Hier finden Sie weitere Studien zur Region.
  • Lesen Sie hier mehr über die Industrievergangenheit der Region!
  • Staunen Sie hier über die starken Branchen der Region!
  • Hier werden Ihnen einige der über 150 Weltmarktführer der Region vorgestellt!

Quelle:

6. Mehr als 150 Weltmarktführer

Der sechste von zehn Gründen für Südwestfalen fokussiert eine magische Zahl: EINHUNDERTFÜNFZIG. Mehr als 150 Unternehmen der Region sind Europa- oder Weltmarktführer mit ihren Produkten.

Viele Innovationen und Einzelteile, die sich zum Beispiel unter den Hauben der Autos verschiedenster Hersteller verbergen, kommen aus der Region. Produkte, die oftmals in bestimmten Branchen gut bekannt und hochgeschätzt sind - im normalen Alltag aber selten bewusst wahrgenommen werden. Und so kommt es, dass die hohe Anzahl an Marktführern wohl niemanden mehr überrascht, als die Bürgerinnen und Bürger Südwestfalens: Ach, bei uns sind sie zuhause, die Marktführer!?

Wer hat’s erfunden? Auf die Frage aus dem bekannten TV-Werbespot könnten viele Unternehmen aus Südwestfalen mit einem wir antworten. Denn aus der Region stammen viele gute Ideen und Produktinnovationen. Welche? Fragen wir mal: Wer hat die Pressverbindungstechnik für Kupfer-Rohrleitungen erfunden? Viega aus Attendorn. Das Kurvenlicht? Hier hatte Hella aus Lippstadt die Finger entscheidend mit im Spiel. Und vom wem stammt der deutsche Normentwurf für Ladesteckvorrichtungen, also des Steckers, der beim Laden von Elektroautos benutzt wird? Von Mennekes aus Kirchhundem.

Mit ihren Ideen und überzeugenden Produkten haben sich viele Unternehmen aus Südwestfalen Namen geschaffen, die weit über die Grenzen der Region hinaus national und international als starke Marken bekannt sind. Falke Socken, Krombacher Pils, Dornbracht Design-Armaturen, Spax Schrauben, um nur einige zu nennen. Südwestfalen ist international präsent – in Hotels, an Flughäfen, in Luxusautos, in Küchen, an Decken, in Booten und, und, und.

Eine Innovationsregion, die weit in die Welt strahlt. Die lange Liste der mittelständischen, oft familiengeführten Unternehmen, die in ihrem Bereich Weltmarkt-, Technologie- oder Innovationsführer sind, kommt nicht von ungefähr. Gerade Familienunternehmen sind erwiesenermaßen besonders innovationsstark. Immense Innovations- und Wachstumsprozesse, die auf die klein- und mittelständische Wirtschaftsstruktur mit klarem industriellem Fokus zurückzuführen sind, sind in Südwestfalen an der Tagesordnung.

Wer hätte es gedacht? Laut einer Studie der TU München ist der Märkische Kreis zum Beispiel der innovativste Kreis Deutschlands.

Echt?

Ja!

  • Schauen Sie sich hier die Studie der südwestfälischen Weltmarktführer an!
  • Hier präsentieren wir Ihnen einige der Weltmarktführer!
  • Lesen Sie hier mehr über das Geheimnis der Innovationskraft in Familienunternehmen, die Studie der TU München und das Erfolgsgeheimnis des Märkischen Kreises!

Quelle:

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