Das Team des Campus Symposiums hat für die Jubiläumsausgabe im September 2018 den ehemaligen EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barosso als einen der Hauptredner gewinnen können. Mit Manuel Gerres von der Deutschen Bahn, Hagen Rickmann von der Telekom Deutschland GmbH und Roland Werner von Uber kann das studentische Team aus Iserlohn zudem hochkarätige Experten zum Thema Digitalisierung präsentieren.

„Digitize or Die?!“ – das scheint hier die Frage. Dem Schlagwort „Digitalisierung“ kann sich längst niemand mehr entziehen. Besonders für Südwestfalen mit seinen vielen mittelständischen, international agierenden Unternehmen ist es aktueller denn je. Der momentane Vorsprung des Silicon Valley mit den meisten Weltmarktführern im Digitalbusiness verdeutlicht, dass die Digitalisierung eine Standortfrage von kontinentaler Dimension ist, die auf europäischer Ebene verhandelt und betrieben werden muss. Als ehemaliger EU-Kommissionspräsident kann José Manuel Barosso seine Expertise und seine jahrelange politische Erfahrung einbringen und wichtige Impulse zu dieser Frage beisteuern.

Auch der Blick auf die Bundesebene zeigt, wie akut die Digitalisierungsfrage ist: die Forderung nach Einrichtung eines Digitalministeriums und der Forcierung des Breitbandausbaus zeigt, dass auch auf der wirtschaftlichen Ebene die Dringlichkeit des Themas deutlich ist.

Hochkarätige Digitalisierungs-Experten

Hagen Rickmann ist Geschäftsführer der Telekom Deutschland GmbH. Er ist verantwortlich für den gesamten Geschäftskundenbereich der Telekom und sieht seinen Schwerpunkt in der Digitalisierung mittelständischer Unternehmen. Die Telekom positioniert er dabei als Mittler zwischen dem Mittelstand und Startups, die mit Innovationen und neuen Geschäftsmodellen wichtige Impulse für die digitale Agenda der Unternehmen geben können.

Manuel Gerres ist Managing Director der Deutsche Bahn Digital Ventures GmbH und leitet die New Digital Business Unit des Konzerns. Er ist als Change Manager in das Unternehmen eingetreten, um Prozesse neu zu denken, alte Strukturen aufzubrechen und neue digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln. Auch Gerres sieht in der Zusammenarbeit mit Startups einen wichtigen Innovationsfaktor für Großunternehmen wie die Bahn. In der Konkurrenz zum Silicon Valley betont er die Notwendigkeit, sich auf die eigenen Stärken zu berufen. Der Digitalstandort Deutschland solle sich als „Land von Ingenieuren“ eine eigene DNA aufbauen.

Roland Werner ist Head of Government Affairs and Policy DACH & CEE beim Personenlogistik-Unternehmen Uber, das als Startup seine Branche weltweit durcheinandergewirbelt hat. Als langjähriger FDP-Politiker und ehemaliger Staatssekretär im sächsischen Wirtschaftsministerium bringt er sich mit seinem Know-How im Bereich der Zusammenarbeit zwischen Digitalwirtschaft und Politik ein. Roland Werner ist Head of Government Affairs and Policy DACH & CEE beim Mobilitätstechnologie-Start-up Uber, das seine Branche weltweit durcheinandergewirbelt hat. In Deutschland hat sich Uber neu aufgestellt und ist aktuell in Berlin und München auf dem Markt. Ridesharing und neue Mobilitätskonzepte sind jedoch gute Beispiel dafür, wie ein bestehender Rechtsrahmen und der Einsatz moderner Technologien miteinander in Konflikt geraten können. Dabei können Plattformen wie Uber Katalysatoren für E-Mobile und autonomes Fahren sein.

„Die Digitalisierung ist eine zentrale Frage, die alle Aspekte unserer Gesellschaft erfasst hat“, ist sich Gitta-Johanna Kallwey, ISM-Studentin und Projektleiterin, sicher. „Mit José Manuel Barosso, Manuel Gerres, Hagen Rickmann und Roland Werner haben wir drei Experten gewonnen, die uns helfen können, das Thema umfassend zu betrachten.“

In den nächsten Wochen wird das Campus Symposium Team noch weitere Referenten aus der bereits gut gefüllten Rednerliste präsentieren können. Bereits jetzt besteht wieder die Möglichkeit, sich als Volunteer oder auch als Gast für die Veranstaltung anzumelden. Weitere Informationen dazu finden sich unter www.campus-symposium.com.

Hintergrund: Das Campus Symposium findet seit 2005 in Iserlohn statt und wird nach wie vor ausschließlich von Studierenden organisiert. In Südwestfalen, der drittstärksten Industrieregion Deutschlands und der stärksten in Nordrhein-Westfalen mit über 150 Weltmarktführern, treffen sich alle zwei Jahre mehr als 1.000 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in der einzigartigen Atmosphäre einer 4.000qm großen, eigens errichteten Zeltstadt. Was ursprünglich die Idee einer kleinen Gruppe von Studierenden war, hat sich zu einer bemerkenswerten und anerkannten Veranstaltung entwickelt. Gäste auf dem Campus Symposium waren beispielsweise bereits Richard von Weizsäcker, Bill Clinton, Gerhard Schröder, Al Gore und Tony Blair.

Auch für die zehnte Ausgabe der größten von Studierenden organisierten  Wirtschaftskonferenz in Deutschland erwartet die Gäste eine ganze Reihe hochkarätiger Referenten zum Thema „Digitize or die – Herausforderungen für Wirtschaft, Gesellschaft und Politik“.

Weitere Informationen gibt es auch bei  Christoph Neumann (neumann@campus-symposium.com) und Gitta-Johanna Kallwey (kallwey@campus-symposium.com), die zudem telefonisch unter der Rufnummer  02371/ 974 59 0 erreichbar sind.

Quelle: Campus Symposium Iserlohn GmbH, Stand: 13. März 2018