"Meine Hügel hab ich hier ja auch"

Wolfgang Zinser ist Logistikleiter bei der Vetter Krantechnik GmbH in Siegen. Vor dreieinhalb Jahren kam er nach Südwestfalen. „Meine Hügel hab ich hier ja auch“, hat sich der Baden-Württemberger mit seiner neuen Heimat längst angefreundet.

Warum Südwestfalen?
Herr Zinser: Wie das Leben nun mal so spielt. Ehrlich gesagt, hätte ich niemals damit gerechnet, nach Südwestfalen zu kommen. Aber als ich meine neue Lebenspartnerin kennenlernte, stellte sich die Frage, ob sie nach Süddeutschland kommt oder ich in den Norden nach Südwestfalen ziehe. Anfangs sind wir an den Wochenenden immer noch gependelt. Als es für mich dann auch eine berufliche Perspektive gab, war klar, dass ich zu ihr nach Netphen komme.

Ihr erster Eindruck der Region?
Herr Zinser: Landschaftlich gefällt es mir sehr gut hier, erinnert es doch ein wenig an meine Heimat. Die Berge, der Schnee – manchmal so wie in Baden-Württemberg. Durch den Bekanntenkreis meiner Frau und die eigenen Arbeitskollegen fiel es mir nicht schwer, Fuß zu fassen und mich wohlzufühlen. Hinzu kommt, dass wir mit dem Tierschutzverein „ProDogRomania“ sehr aktiv sind. Wir haben den Verein im Jahr 2011 mitbegründet, um gegen das Elend vieler Hunde vor allem in Rumänien anzugehen und die Missstände in einem Land, in dem der Tierschutz noch in den Kinderschuhen steckt, zu beheben. Mit Erfolg übrigens: innerhalb von nur zwei Jahren ist es uns gelungen, ein Tierheim zu bauen. In Baile Herculane steht nun ein Tierheim, das nach EU-Maßstäben gebaut wurde.

Warum dieser Arbeitgeber?
Herr Zinser: Es hat einfach gepasst! Für mich war klar, dass nur ein bodenständiges Unternehmen infrage kommt, das langfristig eine Perspektive bietet. Die Vetter Krantechnik GmbH ist ein angesehenes, heimisches Unternehmen, das fest in der Region verwurzelt ist. Das ist für mich persönlich, aber auch für meine Mitarbeiter sehr wichtig.

Was kann die Region besser machen?
In Siegen bzw. im Siegerland tut sich was und das finde ich gut. Gerade der Bereich „Siegen zu neuen Ufern“ mit der neuen Innenstadt wird in Zukunft sehr attraktiv sein. Vielleicht sollte die  Stadt – als „Universitätsstadt“ - doch noch etwas mehr für ihre Studenten machen.

Quelle: Foto: Vetter Krantechnik GmbH, Text: Südwestfalen Agentur GmbH, Stand: 2016