Silke Glöckner-Feldewert: Gründerin des MÖHNE KORNs

MÖHNE KORN ist ein kleines Start-up und entwickelte einen Bio-Weizenkorn, der mit MÖHNE-Wasser verfeinert wurde. Das Produkt basiert auf der Heimat und dem regionalen Gedanken - nein, das Prokukt besteht sogar aus Südwestfalen, nämlich zum Teil aus Möhnewasser. Mit dieser Idee im Kopf, hat die gebürtige Paderbornerin und Dipl. Betriebswirtin Silke Glöckner-Feldewert einige Hürden überwunden und langen Atem bewiesen. Nun lebt sie in Erwitte und Südwestfalen ist ihre Heimat...

Was macht Ihre Geschäftsidee aus?
Doppelkorn besteht aus Weizendestillat und wird mit Wasser auf Trinkstärke herabgesetzt. Von mir wurde so die Idee geboren, das Beste aus beidem zu verbinden: Destillat aus bestem Bio-Weizen und Wasser aus der Möhne. Das schafft einen Premium Anspruch und verstärkt die lokale Identität. MÖHNE KORN ist die Vermählung von weichem Möhnewasser und bestem heimischen Bio-Weizen. Ein handwerklich hergestellter Premium-Korn. Rund, mild und sanft im Geschmack, da mehrfach gefiltert. In kleinen Chargen produziert, aus der Region.

Was zeichnet Ihr Produkt gegenüber dem Wettbewerb aus?
Anders als Rum und Gin fristet der Korn noch ein Schattendasein. Man kennt den KORN als "Herrengedeck" oder beim Schützenfest als "Beschleuniger". Aber zu Unrecht, wie wir meinen. Wir bringen den Korn in das Rampenlicht - handwerklich hergestellt und aus der Heimat. Dank des weichen Möhnewassers und der mehrfachen Filtration haben wir einen runden und bekömmlichen Premium Korn geschaffen. Man soll ihn bei Zimmertemperatur genießen. Man muss ihn also nicht eiskalt runter stürzen und mit Bier nach spülen....  Korn mal neu interpretiert... Dein Stück Heimat vom Rothaarsteig, Haarstrang und Arnsberger Wald - der Weg der Möhne.

Wie ist es zur Gründung gekommen?
Zuerst habe ich einen lokalen, handwerklich hergestellten Gin machen wollen. Aber ich glaube, Gin macht heute schon fast jeder und in jeder Stadt gibt es so einen handcrafted Gin. Der Zenit scheint überschritten. Also noch einen oben drauf setzen? Dann habe ich durch Gespräche den guten alten Doppelkorn wieder entdeckt. Wie kann man den angestaubten Weizenkorn modern interpretieren? So bin ich auf Bio-Weizen, Möhnewasser und die mehrfache Filterung durch Aktivkohle gekommen, um ihn ganz mild zu bekommen.

Gab es Schwierigkeiten?
Am Anfang weiß man ja nicht was so alles auf einen zukommt: Behörden, Designer, Druckereien, Logistik, Internetpräsenz, Patent- und Markenamt, Steuerberater etc. Wenn man das alles vorher wüsste, gäbe es sicherlich viel weniger Gründungen.  Manche Herausforderungen und Niederlagen muss man auch einfach wegstecken.

Was raten Sie anderen Gründern?
Auf jeden Fall einen langen Atem. Der Weg von der Idee bis zum Verkauf ist sehr lang und gleichzeitig ist man ja so gespannt und ungeduldig. Also ich rate den Gründern in spe vor allem Ausdauer und Geduld.

Welche Ziele haben Sie sich für die Zukunft gesetzt?
Unsere Vision ist: „Möhne Korn wird die führende Korn-Marke in der Region Hellweg, Möhnesee und Sauerland. Der runde Geschmack und die regionale Identität dank dem Möhnewasser zeichnen den Korn aus. Westfälisch, Heimat, Runder Geschmack. Unsere Kunden schätzen das Regionale am MÖHNE KORN. Die Nachfrage geht weg vom Mainstream hin zum Anbieter mit lokaler Identität.

Wo kann man den Doppelkorn erwerben?
Unseren MÖHNE KORN kann man in unserem Online Shop, bei EBAY oder in gut sortierten EDEKA und REWE Geschäften in der Region bekommen.

Herzlichen Dank für Ihr Engagement und Ihre Zeit.

Quelle: Silke Glöckner-Feldewert, Saand: 22.03.18