Interview mit Sebastian Janik

Können Sie uns Ihren beruflichen Werdegang kurz schildern?

Nach dem Abitur im Jahr 2000 habe ich Zivildienst gemacht und anschließend im Jahr 2001 bei der Echterhage Holding meine Ausbildung zum Industriekaufmann in Kombination mit einem Studium zum Betriebswirt VWA angefangen.  Nach drei Jahren war ich dann Betriebswirt VWA und arbeitete als Assistent  der Geschäftsleitung. Seit 2012 bin ich Prokurist bei der Echterhage Holding und zuständig für die Bereiche Finanzierung, Investitionen und Versicherungen der gesamten Unternehmensgruppe.

Was zeichnet aus Ihrer Sicht Ihren Arbeitgeber aus?

Meinen Arbeitgeber zeichnet aus, dass es eine familiengeführte,  mittelständische Unternehmensgruppe ist, die weltweit tätig ist und bei bestimmten Nischenprodukten zu den Weltmarktführern zählt. Als mittelständische Unternehmensgruppe und bedingt durch unsere interne Organisation sind wir sehr flexibel und können so schneller auf die Besonderheiten der Märkte reagieren. Und was wichtig ist: Das Betriebsklima und der Umgang miteinander ist bei uns besonders gut – ich würde sogar sagen – familiär.

Was schätzen Sie am Leben und Arbeiten in Südwestfalen?

Ich glaube, man kann beides sehr gut kombinieren. Sich einen Ausgleich zum Berufsleben verschaffen, das kann man hier in der Region besonders gut, da man zahlreiche Freizeitmöglichkeiten hier vor Ort hat. Ob man Rad fahren möchte oder wandern gehen will,  es wird hier alles geboten. Man muss nicht allzu weit fahren, um die verschiedensten Aktivitäten ausüben zu können. Was das Arbeiten hier bei uns in der Region auszeichnet, ist die Vielfalt der Unternehmen, die viele interessante Optionen für einen Arbeitnehmer bieten können.

Was würden Sie jungen Menschen raten, die Schwierigkeiten haben ihren beruflichen Weg zu finden?

Ich glaube, es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Angeboten und Hilfeleistungen, die man in Anspruch nehmen kann, um ins Berufsleben zu starten. Ansonsten haben wir die Erfahrung gemacht, dass ein Praktikum goldwert sein kann. Das heißt also ein bisschen Praxis sammeln und mal reinschnuppern. Wenn man sich in einem Praktikum bewiesen hat, dann stehen die Chancen gar nicht so schlecht, dass man dann evtl. eine Ausbildung bei dem Unternehmen anfangen kann. Damit wäre der erste Schritt ins Berufsleben getan. Und ich bin mir sicher: Niemand bildet in der Region einfach so aus, um nach drei Jahren den Auszubildenden wieder gehen zu lassen. Ein Arbeitgeber hat da eigentlich andere Pläne. Der Nachwuchsbedarf ist einfach da und ich wüsste nicht was besser sein sollte, als sich die eigenen Nachwuchskräfte selbst heranzuziehen und mit dem Unternehmen wachsen zu lassen.

Sebastian Janik ist im Jahr 1980 geboren und von Beruf Prokurist bei der Echterhage Holding GmbH & Co. KG. Geboren in Nowy Sacz (Polen) lebt er heute in Lüdenscheid.

Die Echterhage GmbH ist ein interessanter Arbeitgeber. Hier erfahren Sie mehr!