Südwestfalen - eine der drei Top-Industrieregionen Deutschlands

Südwestfalen gehört zu den drei stärksten Industrieregionen Deutschlands.  Die Unternehmensstruktur ist in erster Linie durch einen hohen Mittelstandsanteil und mehr als 150 Weltmarktführer geprägt.

Eine breite Branchen- und Produktpalette macht die Region besonders robust gegen konjunkturelle Schwankungen. Sie reicht von A – Z, von Armaturen, Bodenbelägen, Bier und Leuchten über Maschinen, Möbel, Textilien, Schalter und Sportartikel bis zu Zulieferteilen und Zement. Regionale Schwerpunktcluster sind in den Bereichen Automotive, Maschinenbau, Gebäudetechnik sowie Gesundheits- und Holzwirtschaft zu finden.

Vor allem die vielen Mittelständler oder Familienunternehmen in Privatbesitz verfolgen ausgeprägte Nischenstrategien. Viele von ihnen haben sich dabei eine im Weltmarkt führende Rolle erarbeitet. Mehr als 150 Weltmarktführer aus Südwestfalens Industrie haben die IHKs Arnsberg, Hagen und Siegen bis heute ermittelt. 85 % davon sind ausgesprochene Familienunternehmen. Ihnen kommen die kurzen Entscheidungswege sehr entgegen. Mit  maßgeschneiderten Produkten und Dienstleistungen und herausragenden Produkt-eigenschaften punkten sie auf den Weltmärkten.

Die Personalpolitik zeichnet sich in der Regel durch eine große Stetigkeit und Langfristigkeit aus. Da gibt es kein Hire-and-Fire: Know-how und Engagement der meist hoch qualifizierten Mitarbeiter sind unverzichtbar für den Markterfolg und werden entsprechend wertgeschätzt. Attraktive Anreiz- und Personalentwicklungssysteme sowie Investitionen in Aus- und Weiterbildung sind überdurchschnittlich ausgeprägt. Umgekehrt ist auch die Loyalität der Mitarbeiter zur Firma groß und damit auch die Bereitschaft, für den Kunden das Beste zu geben. Alles echt eben.

Seit jeher ist die Industrie der Motor der wirtschaftlichen Entwicklung. Nahezu jeder zweite Beschäftigte (exakt 47,3 %) arbeitet an Produkten „Made in Südwestfalen“. Das ist ein bundesweiter Spitzenwert, der nur noch von zwei Regionen in Baden-Württemberg geringfügig übertroffen wird. NRW-weit liegt der Anteil der Beschäftigten im produzierenden Gewerbe mit knapp 30 % und auch im Ruhrgebiet, das selbst heute noch als Synonym für die Industrieregion schlechthin gilt, verdient nicht einmal jeder dritte Beschäftigte sein Brot im Produzierenden Gewerbe.

Einer der TOP-Gründe für Südwestfalen ist somit die Industriestärke. HIER finden Sie weiterführende Informationen zum Thema!

 

Quelle: Text und Foto: IHK Arnsberg